Das zweite Gesicht

Es gibt Menschen, die haben mehrere Gesichter.

Der Freundliche Mann von nebenan; dann stellt sich heraus, dass er kriminell ist.

Niemand ist bekannt, dass er einen anderen Namen hat, weil er aus dem Gefängnis kommend einen Neuanfang machte.

Oder auf einmal wird jemand, ein unauffälliger Mensch verhaftet und alles ist entsetzt, mit ihm neben an gelebt zu haben. Hass, Neid, Gier und Eifersucht können Menschen verändern und zu Bestien werden lassen.

Wie kann es sein, dass ein ganz normaler Mensch auf einmal , wenn er Macht über andere hat, alle Menschlichkeit verliert, wie jemand , der in Konzentrationslagern andere tötete, gleichzeitig zu seinen Kindern der liebende Vater war. Später untertaucht, mit anderem Namen ein ganz normales Leben führt, eines, wo man das andere Gesicht nie vermutet hätte.

Schwer zu verstehen.

Dann die vor sich hin singende Frau auf ihrem alten Fahrrad, über die jeder lacht und sie belächelt oder gar verspottet. Keiner weiß was sie denkt und warum sie so ist.

Wenn jemand krank ist, und man weiß , was sie für Fähigkeiten hat, kommt sie , legt Hand auf und versucht zu heilen. Sie kann die Zukunft voraus sagen, aber das erkennt nur, der auch ihr zweites Gesicht sieht.

Die Welt ist voller Geheimnisse.

Die Frau, die tagsüber eine biedere Mutter und Hausfrau ist, und abends irgendwo die Domina.

Da sind die Menschen, die morgens in eine Haustüre gehen, zuvor brav bei ihrer Familie waren, mit den Kindern gefrühstückt hatten, weggehen, und in dem anderen Haus in eine andere Wohnung gehen, aus der Hintertür das Haus verlassen.

An der Klingel stand ein anderer Name. Der Identitätswechsel.

Der jemand ablösende- den man ausgesucht und ausgebildet hat um als Duplikat die Rolle des anderen einzunehmen. Nur die DNA kann die Wahrheit zeigen.

Doppelleben , mehrere Gesichter.

Schlimmer sind die Menschen, die doppelzüngig reden und sind.

Liebevoll, höflich und ein paar Augenblicke später gewalttätig, etwas, was niemand von ihnen gedacht und erwartet hatte.

Der Kopf mit den zwei Gesichtern der Mythologie. Offensichtlich gibt es diese Menschen schon immer. Der Januskopf als Symbol der Zwiespältigkeit.

Wie kann es sein, dass Menschen, die immer Frieden wollen auf einmal Waffen fordern, dass aus dem Paulus ein Saulus wird.

Politiker die an der Basis das eine erzählen und dann in ihrem Arbeitsfeld eine andere Position einnehmen.

Das zweite Gesicht , auch eine Form des Aberglaubens, die Welt des Realismus und des Idealismus. Zwei Seelen in einer Brust.

Manche Menschen sehen ganz normal aus, aber sie können Gedanken lesen, haben den 6.Sinn.

Es gibt aber auch die positive Seite. Die Frau, die auf einer Innenstadtstrasse am Boden sitz und strickt, und alles was man ihr spendet an Junge Frauen in Not gibt.

Der Bettler der Millionär ist.

Der Maler, wie Rizzi, der sich in NY als armer Straßenkünstler gekleidet in den Central Park setzte , malte und die Bilder konnten billig erworben werden. Er wollte sehen, ob die Menschen ihn wegen des Ruhms oder wegen den Bildern wollten.

Vielleicht steckt in dem meisten Menschen ein zweites Gesicht. Das vom Bewusstsein geleitete und das vom Unterbewusstsein bestimmte.

Nur Vertrauen ist der Weg zur Wahrheit, zu dem Gesicht, das das wirkliche ist.

Letztlich zählt die Lebensquittung, das Ergebnis der Waagschale zwischen “gut” und ” böse”, das Karma.

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Das zweite Gesicht

Original HPH, signiert Erlös für Opfer der Gewalt

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mystisch

Altgriechisch “mystikos”, geheimnisvoll.

Rätselhaft, hell und dunkel, nur das Vordergründige ist zu sehen,

das, was dahinter ist , wissen wir nicht.

Wie mit dem Mond. Nur durch direktes Sehen, umfliegen können wir sehen, was sich auf der Rückseite befindet.

Jedenfalls nicht der Mann im Mond, der aber bald auf dem Mond sein wird, wie im Song Text von Gus Backus:

” Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut nicht mehr. Er schaut uns bang von oben zu und fragt: wie lang hab ich noch Ruh”

Mondbasis Alpha, keine Utopie.

Die geplante bemannte Rückkehr zum Mond ist auf 2025 verschoben, die Mars Mission wird erst ab 2040 sein, viele offene Geheimnisse.

Die  NASA hat einen bemannten Swing-by an der Venus auf dem Weg zum Mars im Jahr 2040 geplant.

Bei allen anderen Erkundungen des Weltraums brauchen wir noch Generationen.

Uns bleibt nur der Bereich mystischer Utopien.

Bei alle dem vergessen wir dass es außer dem Kosmos und dem All, das wir nur von Teleobjektiven und Sonden kennen, einen weitgehend unbekannten Mikroskmos gibt.

Von unseren direkten Nachbarn, den Tieren wissen wir nicht viel. Nur wenige Menschen können mit ihnen gut kommunizieren, auch das mutet mystisch an.

Pferde oder Hundeflüsterer nennen wir sie, aber es sind diejenigen, die sich damit auseinander setzen.

Aber im täglichen Leben ist es genau so. Wir wissen wenig, haben zwar digitale Helfer, die uns beinahe zeitgleich mit einer Frage die Antwort liefern können, aber ohne Strom wüssten wir recht wenig.

Trotzdem reicht das rudimentäre Wissen aus zum Überleben.

Das Meiste wird uns immer mystisch erscheinen, das Wissen wie helle Flecken im Dunkel des Alls sein.

Aber wenn wir nachts im Dunkeln die Sterne anschauen, sehen wir, dass es Kräfte gibt, die diese zum Leuchten bringen.

Vielleicht gibt es einen imaginären Spalt im eiskalten und dunklen All, der das Licht zu uns bringt, eine Kraft der Stärke für uns nicht fassbar ist.

Wie heißt es in dem Kinderlied:

“Weißt du, wie viel Sternlein stehen
An dem blauen Himmelszelt
Weißt du, wie viel Wolken gehen
Weit hinüber alle Welt
Gott der Herr hat sie gezählt
Dass ihm auch nicht eines fehlt”

Wir können sie nicht zählen. das wird immer ein Geheimnis bleiben.

Und ab und zu ist eine Sternschnuppe dabei und wir hoffen etwas Sternenstaub zu bekommen und damit Glück zu haben.

Verborgene Bedeutungen, die sich nicht ergründen lassen.

So versuchen wir die kleinen Geheimnisse zu lüften, und alles mit einem Lächeln belohnen.

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mystisch

Original HPH, signiert

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Visionen

Lateinisch ” visio”, Erscheinung, Anblick.

Welche Lebensperspektiven hat man. Vielleicht lässt man alles auf einem zukommen und denkt gar nicht darüber nach.

Der Strudel der Zeit nimmt einem mit auf die Reise in das Unbekannte.

Man steigt ein, weiß weder die Haltestellen, noch die Endstation.

Die Wegstrecke ist offen, über Staus und Hindernisse ist nichts bekannt.

Trotz alledem hat man vielleicht in irgendeiner Phase seines Lebens Wunschvorstellungen,

manche Utopien, Bilder von dem was einem erwarten mag,

oder Vorstellungen , wie man sich selbst in der Zukunft sieht oder sehen möchte.

Träume, besonders Wunschträume kommen immer wieder einmal.

Visionen sind auch Schlüsselemotionen für die Zukunft.

Ein Ideenpool für Lebensstrategien.

Nicht nur das einzelne Individuum hat Visionen.

In der Industrie oder überhaupt in Unternehmen gilt:

“Vision and Mission”, beschreibt die beabsichtige Unternehmenszukunft und die grundlegenden Gedanken, die Werte für die man stehen möchte, auch die Corporate Identity.

Welche Motivation hat man etwas zu tun , gerade so und nicht anders?

Hat man Strategiepläne, letztlich was plant man zu tun?

Visionen sind für alle ein Zukunftsentwurf, basierend auf dem Erlebten und dem “Jetzt”

Warum macht man was, welche Rolle möchte man dabei haben, was soll geschehen? Visionen sind der versuch all dies zu visualisieren.

Man muss sie auch erkennen, und unter Umständen als einen möglichen Wegweiser sehen.

Ohne Visionen ist man nur ein Teilchen im Strom des Lebens, nicht wissend welche Strömungen es gibt und wo es hin geht.

So sollte man sich die Zeit und den Platz für seine Visionen schaffen.

Manche Visionen werden wahr.

Man wird sehen!

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Visionen

Original HPH, signiert Erlös für Menschen in Not

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Zeit zum Feiern

Sommerzeit, Partyzeit

Manche denken: “Es ist Zeit zum Feiern”

Zeit ist kostbar, sie schreitet immer voran.

So bleibt einem das Motto den Moment zu lieben .

Bei all dem Negativen , das man so erlebt, gibt es immer wieder Positives.

Man könnte auch anders denken. Wenn die Menschen feiern, denken sie nichts an anderes, und, man kann sie manipulieren.

So, wie mit der Formel von Brian Jeffrey Fogg: B=MAP

Behaviour=Motivation plus Ability plus Prompt. Ein Verhalten entsteht, wenn Motivation, Fähigkeiten und ein Auslöser zusammen kommen.

Somit steht ein Auslöser im Fokus.

Irgendwo ein Fest, ein Konzert, eine Aktivität, eine App die einem die Infos dazu gibt, ansprechende Reize, Design, Anlocker.

Es gibt unzählige Gründe zum etwas zu feiern.

Es ist ein Unterschied ob man von sich aus aktiv einen Grund zum Feiern findet und sieht, oder sich von schönen Bildern von Festen und Ereignissen anlocken lässt.

Zum feiern, das man sich selbst aussucht und gestaltet, wird man nicht manipuliert, nicht zum Zielobjekt einer Geschäftsidee.

Feiern kann ein Loslassen, sich befreien bedeuten.

Zeit zum Feiern ist eine Auszeit, eine Anders-Zeit.

Feiern bedeutet nicht ” das Bier muss laufen, wir müssen saufen”.

Zum glücklich sein braucht man keinen Alkohol und Drogen, im Gegenteil.

Ohne fröhlich sein und oft ist man leider dabei dies zu vergessen.

Feiern sollte das “einfach glücklich sein” bedeuten, unbelastet.

Feiern, Abfeiern, Durchfeiern, Mitfeiern, viele Variationen.

Man muss das nicht physisch machen, so, wie Tanzen, Lachen, Singen.

Es kann rein mental sein. Einfach gute Laune haben.

Die schlechte Laune dahin verbannen, wo sie niemand sieht,

gut drauf sein, lächeln und lachen können.

Keine Zeit zum Jammern verschwenden, einfach die Sterne anschauen, den Himmel in allem Schönen entdecken , sich darüber freuen und dieses feiern.

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Zeit zum Feiern

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Wunderwelten

Jeder versteht etwas anderes darunter.

Für die einen ist es eine Sammlung von Unterrichtsmaterialien,

dann wieder ein Festival, eine Hauszeitschrift für Fantasy.

Es gibt sie aber in der Natur.

Die Unterwasserwelten, die wilden Parks, Orte , an denen sich Pflanzen wie im Regenwald entfalten können,

ohne das die Menschen sie in Unkraut, Zier-Nutz-und Heilpflanzen einteilen.

In Wunderwelten können Menschen auf eine Reise in fremde Welten gehen.

Abtauchen in unbekannte Schönheiten der Natur.
Die Welt kann so viele atemberaubende Geschichten zeigen und erzählen.

Egal ob ein Trip in den Mikro-oder Makrokosmos oder ein Blick in den nächtlichen Sternenhimmel.

Die Wunder der Natur sind grenzenlos und unermesslich,

und lassen die Welt des Hasses und der Kälte einfach erbärmlich erscheinen.

Stellen wir uns lieber auf die richtige Seite , die ermuntert, motiviert und nicht herab zieht.

Wunder gibt es immer wieder, wie in dem Song von Katja Ebstein.

“Wunder gibt es immer wieder,

heute oder morgen, können sie geschehen, Wunder gibt es immer wieder, wenn sie Dir begegnen, musst Du sie auch sehen.”

So gehören zu den Wunderwelten auch die Wunder des Lebens, die auf einmal da sind, man muss sie nur zulassen und erkennen.

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Wunderwelten

Original HPH, signiert

7.500,00 $

Schemenhaft

Altgriechisch “Schema”, Haltung, die Stellung, Figur, Form.

Euphemistisch, schattenhaft, nicht konkret, verschwommen und diffus.

Vieles erscheint uns so, weil wir das Ganze nicht erkennen.

Die Wahrnehmung nimmt nur Bruchstücke wahr.

Wir sehen den nächtlichen Sternehimmel und können noch nicht einmal die unendliche Tiefe des Alls erahnen.

Unsere Auffassung registriert nur das direkt um uns herum und das, was wir in Medien sehen oder lesen.

Subjektive Beiträge und Sichtweisen von Autoren, Reportern , Augenzeugen.

Vieles wird nur angedeutet, ist eine flüchtige Momentaufnahme, grob.

Das Fatale ist nur, daß wir daraus eine Realität ableiten und diese als unsere Meinung abbilden.

Die nicht erfassten , nicht gesehenen, nur angedeuteten Bilder werden mental hochgerechnet , zusammengesetzt, mit Meinungen ergänzt und verfestigt.

Schleierhaft, wie in einem Nebel.

Manchmal gespenstisch, spukhaft, letztlich Trugbilder, die tagtäglichen Fata Morganas.

Es müssen ja nicht gleich Chimären sein, Ungeheuer unserer Einbildung.

Betrachtet man sich vorbeiziehende Wolken, könnte man zig solcher Trugnbilder erkennen.

Sie tauchen auf, sind gleich wieder weg.

Aber sie hinterlassen uns einen Eindruck.

Bei vielen Dingen und Geschehnissen des Lebens geht es nicht um das Scheinbare, das Vordergründige, sondern um die Hintergründe, die zumeist nur schemenhaft erkennbar sind.

Eine ganz andere Seite ist die des Vergessens. Bei Demenz gehen Informationen verloren, das Schemenhafte nimmt Gestalt an.

Hat man Schwindel, Benommenheit, ist man betrunken, halb ohnmächtig wird die Umgebung so wahrgenommen.

Oft ist das Schemenhafte die Bilder in seinen Träumen, verschwommen, nicht direkt visuell fassbar, so, wie der Wind in den Bäumen, wie das Spiel zwischen Licht und Schatten.

Aber es gibt auch eine individuelle historische Komponente.

Die Anfänge des eigenen Lebens.

Zwischen Geburt und Schulbeginn gibt es Phasen, an die keine Erinnerung oder nur sehr schemenhafte vorhanden sind.

Man hat wenig Erinnerungen.

Vielleicht sollte man in seinem Leben daraus die Lehre ziehen und den Augenblick des Glücks genießen und das Unangenehme in den Bereich des Schemenhaften verbannen.

Dem “Jetzt” und der “Zukunft” zur Gestalt verhelfen,

aus dem Schemenhaften Konkretes machen und schaffen.

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Schemenhaft

Original HPH, signiert Erlös für Demenzkranke

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Inselträume

Inselbewohner haben ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrer Insel.

Sie ist in der Regel abgeschieden, keine Autobahn die durch sie führt, alle Straßen enden irgendwo oder führen im Kreis herum zum Beginn der Inselstraße.

Manche Inseln können nur über das Wasser, mit dem Schiff, Flugzeug oder Fähre erreicht werden.

Manche Inseln sind nur fiktiv, und es verbirgt sich ein Horror dahinter, wie in dem Science Fiction von Michael Bay von 2005.

Normalerweise sind die Inselträume, die von weißen Stränden, Palmen, azurblauem Wasser, Sonne, Sonnenschein.

Karibik oder Polynesien, Inseln im Indischen Ozean, solche vor Thailand, aber die meisten Inseln 293 057 sind in Norwegen.

Inseln sind die Plätze, in die man seine Träume projizieren kann.

Traumorte.

Im Volksmund sagt man ” reif für die Insel”, wenn jemand abgearbeitet, abgekämpft, gestresst und mitgenommen ist.

Herzenswünsche und Inselträume liegen oft nebeneinander.

Man assoziiert Meeresrauschen, Strandgeflüster, Meeresfunkeln, Wellen, Surfen.

Oft vergessen wir dass man vielleicht ganz in der eigenen Nähe Inseln hat.

Abgeschiedenheit oder Platz zum Feiern. Je nach dem, um

Körper und Geist zu erholen.

Es gibt auch andere Inseln, wie Alcatraz oder die Insel des Wartens von Robinson Crusoe.

Manchmal benötigt man auch seine mentalen Inseln, um träumen zu können.

Zeit-Inseln, die man sich nimmt.

Maharishi Mahesh Yogi, der indische Guru der Beatles, meditierte in Tokio auf einer Verkehrsinsel inmitten des fließenden Verkehrs um zu demonstrieren, dass man über all zu sich finden kann.

Inselträume sind Sehnsüchte nach dem Aus von Stress.

Inselblüten und Salzwassergeschmack, Fischbrötchen und Krabbencocktails, eine Buddel Rum, Muscheln und das nie endende Spiel der Wellen.

Viele Assoziationen.

Vielleicht sollte man sich die Freiheit bewahren wann immer es auch sein mag, seine Träume auszuleben, und sie zu zulassen.

Inselträume

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Von Menschen gemachte Steinwüsten

Die Vorstellung dass in unseren Städten keine Pflanzen , Bäume und Sträucher wachsen würden käme einem Horroreindruck sehr nahe.

Aber in manchen Städten ist es schon beinahe so.

Gärten des Grauens.

Beton, Schotter, Teer und Steine.

Kein Platz für das normale Miteinander , für Grünflächen, ökologische Trittstellen für Insekten, Vögel, für Nistplätze, nur für die Passanten, Hausbewohner und die Einkaufswilligen.

Wir haben noch nicht gelernt uns mit der Natur zu arrangieren.

Würde jeder alleine schon seinen Balkon begrünen hätten wir die Innenstädte um einiges schöner.

Manche Einkaufsstraßen bestehen nur aus Häusern und Gehwegen.

Nur funktional denken ist letztlich sich selbst einschränken.

Alles machte man da aus Bequemlichkeit. Keine Anlagenpflege, Baumschneiden, Rasenmähen.

Wie schön kann alles sein.

Stadtluft ohne Grünflächen , die saubere frische Luft produzieren, heizt sich bei Sonneneinstrahlung mit ihrem Beton und Teer auf, speichert die Wärme.

Begrüntes bedeutet Leben.

Gut zu wissen, dass sich die Natur letztlich immer durchsetzen wird.

Aus noch so kleinen Fugen können Samenkörner spriessen,

und,

die vielen Ruinen menschlicher Kulturen zeugen davon, manche sind völlig überwachsen, so, dass man sie nicht einmal mehr entdecken kann.

Wenn wir unser Stadtklima verbessern wollen, sollten wir lernen so viel wie möglich zu begrünen, nicht mit Farbe an den Häusern, sondern mit Schatten spendenden Pflanzen , Bäumen.

Wie schön ist der Blick aus seinem Fenster, wenn man Vögel und Insekten sehen kann, eine lebendige Landschaft.

Die Tiere , die man aus ihren Lebensraum verdrängt hat, haben andere Lebensräume gefunden, aber der Hunger und die Neugier treibt sie wieder in die Städte.

Turmfalken nisten auf Kirchtürmen und Hochhäusern, Waschbären und Füchse gehen in Städten auf Nahrungssuche.

Lieber zurück aus der Steinzeit der Städte, den selbstgemachten Wüstengebieten in eine lebenswerte Stadtlandschaft.

Eine Landschaft mit Stadtgärten, Parks, Alleen, oder so,

wie die hängenden Gärten der Semiramis , einer aufwendigen Gartenanlage im alten Babylon, einem der antiken Weltwunder.

Von Menschen gemachte Steinwüsten

Original HPH, signiert Erlös für die Pflege von Gärten und dem Tierschutz

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wenn die Fetzen fliegen

Hat man nicht manchmal Lust es richtig krachen zu lassen.

Alles Unterdrückte heraus lassen.

Wir schleppen soviel mentalen Ballast mit uns, der sich ansammelt und nicht entsorgt wird.

Es gibt keine mentale Müllabfuhr, wo man das alles ablegen kann, kein Stecker um einen Download in einen Trash Eimer zu machen.

Ist man wütend und ärgert sich, passiert es schon einmal, dass man aus seiner Haut fährt, man streitet, aber eigentlich ist das kontraproduktiv und beinhält Reibungsverlust.

Es geht bei den Fetzen um Argumente, man will sich nichts schenken, wirft sich unter Umständen argumentativ etwas an den Kopf.

All das schadet höchstens der Gesundheit.

Alles was gedeckelt wir, sucht sich irgendwann seinen Ausgang.

Eine Gelassenheit kann helfen alles ruhig zu lösen.

Das andere mag ein Abreagieren sein, aber nicht ein Bewältigen.

Lernen, wie man mit Ärger umgeht, letztlich mit Zorn und auch Gewalt ist ein Lösungsweg.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Konfliktstil und eine unterschiedliche Konfliktlösungsfähigkeit.

Familie, Job, Enttäuschungen, zu hoch gesteckte Erwartungen, eine Ohnmacht gegenüber Veränderungen,

die man akzeptieren soll, obwohl man bei deren Entstehung nicht im geringsten beteiligt war, wie bei der Politik.

Allesamt Faktoren , die die Gemüter erhitzen können.

Es gibt da auch andere Seiten, wie:

” Wir feiern bis die Fetzen fliegen”, die Post geht ab, wir feiern ohne Ende.

Einfach einmal durchmachen.

Wie heißt es in einem Song: ” Heute hauen wir auf die Pauke und gehen erst morgens früh nach Haus”.

Wenn die Fetzen fliegen, ist etwas los.

Es ist fetzig.

Besonders toll, schön, mitreißend. Auch Musik kann fetzig sein, peppig, scharf, , flott.

Bei allen Varianten sollte man sein inneres Gleichgewicht haben, seinen Kompass.

Über allem stehen, einfach lächeln, verstehen und verständnisvoll sein.

Über Dinge, die man nicht ändern kann, sollte man sich nicht aufregen ,

und wenn man feiern kann, sollte man dies tun.

Jedenfalls nie sich selbst durch mentale Hypotheken im Wege stehen.

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Wenn die Fetzen fliegen

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vorbei gehuscht

Die Zeit vergeht manchmal wie im Flug.

Man kann gar nicht alles was geschieht aufnehmen und analysieren.

Nicht einmal die Länge eines Wimpernaufschlages bleibt um etwas wahrzunehmen.

Ob das dann auch noch so eindrucksvoll ist um in sein Langzeitgedächtnis zu kommen , ist fragwürdig.

Die Zeit der Oberflächlichkeit.

Die Hoch-Zeit der Fragmente und der angefangenen Mosaiken des Lebens.

Sensibilität geht verloren, das Feingefühl etwas zu erkennen, und, auch entsprechend zu reagieren.

Kein Wunder, wenn alles ruppiger wird, rücksichtsloser, egoistischer.

Trotzdem muss dies nicht immer so sein.

Es gibt so viele Menschen, die immer ein freundliches Lächeln haben , ein Guten Tag oder Grüß Gott , wie auch immer die Begrüßungsworte lauten.

Schön wenn man morgens sich seinen Tag schon mit Optimismus beginnen lassen kann.

” Guten Morgen liebe Sorgen seid ihr auch schon wieder da, ja dann ist ja alles klar” so heißt es in einem Trucker Lied.

Dem Tag zum blauen Himmel und Sonnenstrahlen verhelfen, auch wenn es trüb und dunkel ist.

Denn wissend, dass es über den Wolken immer sonnig und strahlend blau ist, muss man das Düstere einfach nur als Abwechslung sehen, die zeitlich und räumlich begrenzt ist.

Jeder Tag ist ein Jubeltag, neue Chancen, neues Glück, Neuanfang oder ein Weiterführen,

es liegt ja an uns, was wir daraus machen.

Die Sekunden in Zeitlupe sehen, nicht vorbei huschen lassen.

Sich Zeit geben schöne Bilder finden und sich einprägen lassen.

Die Welt bietet so viel Schönes. Man muss es nur zu lassen.

Es gibt überall ein Fenster, durch das man durchschauen und Licht sehen kann.

Verweilen statt eilen.

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vorbei gehuscht

Original HPH, signiert

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