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Man kann nicht einschlafen,
in Gedanken geht man durch den Wald seiner Erinnerungen,
durchpflügt die Äcker dessen, was man so gemacht hat
war es richtig, war es falsch, wichtig oder unwichtig ,
durch den Park des Erlebten gehen,
zwar den Plan mit den Abzweigungen und der Übersicht in der Hand habend,
aber den tatsächlichen Verlauf rekapitulierend, weitergehend,
sich fragend ob man die richtige Abzweigung genommen hat.
Davon ausgehend, dass jeder Weg eben e i n Weg und nicht d e r Weg ist,
realisiert man oft erst ins Nachhinein, was der tatsächlich das am meisten Positives bringende war.
so wie das Wasser seinen Weg ins Meer findet um dann wieder in den Kreislauf des Verdunstens, sich als Wolken sammeln , des Niederregnens zu gehen,
kann der Weg der Gedanken sein, die einzige Konstante ist der Wandel, und uns bleibt zu dem eingeschlagenen Weg zu stehen, später zu erkennen, was wichtig oder unwichtig war