
Wir erleben eine Verdichtung vieler Wirklichkeiten.
Im Zentrum stehen zahlreiche Gesichtern, Zeichen und Szenen.
All das, was uns die Medien tagtäglich servieren.
Es ist ein Nebeneinander von Realitäten und Fakes,Tatsachen und Werbung, Wahrnehmungen und Perspektiven.
Wenn die Welt knirscht, dann geraten die Zahnräder der Gewohnheit ins Stocken.
Was sonst verborgen bleibt, tritt hervor.
Die Risse werden sichtbar.
Stimmen überlagern sich.
Einzelne Menschen suchen ihren Weg durch ein Geflecht aus Erwartungen, Erinnerungen und Veränderungen.
Hoffnungen, Ängste , Erwartungen und Enttäuschungen wchseln sich ab.
Wenn die Welt knirscht, hört man plötzlich Dinge, die sonst vom Lärm der Gewissheiten verschluckt werden.
Gesichter treten aus dem Hintergrund, kommen und gehen, die Wege verlieren ihre Richtung, und zwischen den Räumen des Seins suchen Gestalten nach einem Übergang.
Häuser bleiben stehen, doch ihre Mauern erzählen andere Geschichten.
Die Welt knirscht nicht, weil sie zerbricht.
Sie knirscht, weil Altes sich verschiebt und Neues noch keinen Namen hat.
In jedem Knirschen liegt auch die Möglichkeit einer Verwandlung.
Vielleicht wird alles völlig anders und unerwartet kommen.
Nur das Schicksal kennt die Richtung und das Ziel.