Zwischen Sein und Schein

Es ist eine Erscheinungsform die in der digitalen Zeit wohl normal ist.

Wer ist das was er gerne sein möchte,

Glücklich ist doch der dies von sich sagen kann.

Die wenigsten Menschen können dies. Viele flüchten sich in Avatare, in spielerische Scheinwelten,

Verstecken ihr Ich hinter einem Pseudoich.

Dabei wird vergessen das beides zusammen ein neues Ich ergibt.

Man retouchiert , faked, gibt seiner Stimme eine künstliche neue , verschönt sich.

Und dies alles nur weil man mit seiner „alten Haut“ nicht zufrieden ist.

Wir sind nur Wanderer zwischen Vergangenheit und Zukunft, und da wechselt man öfters die Bekleidung .

Mal ist man dicker, dann wieder dünner, das Skelett des Seins bleibt.

Sein und Schein können sich da nur virtuell ändern.

Was bleibt ist immer das dahinter.

Die Grundstruktur, die Genetik lässt Sicht so zum Schein real ändern

Was wäre die Welt für ein Durcheinander wenn auch dies möglich wäre.

So sind wir doch lieber zufrieden mit dem was uns die Natur mitgegeben hat, das „Sein“

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