Atemzüge

Manchmal kommen archaische Erinnerungen und mischen sich mit zeitgenössischem Ausdruck.

Menschen, die man aus der Oberflächlichkeit heraus sieht wirken wie Schatten aus einer fernen Zeit — Tänzer, Musiker, vielleicht Schamanen —, die in einer rituellen Bewegung der Vergangenheit miteinander verbunden sind.

Gravuren aus einer Höhlenwand, während die Farben – Orange, Grün, Rot – eine vibrierende Energie erzeugen, als würde das Leben selbst pulsieren.

Man könnte sagen, die Erinnerung gibt einem Erzählungen über Gemeinschaft und Rhythmus,

über das Ursprüngliche im Menschen, das sich durch Tanz und Zeichen ausdrückt.

Momente der Übergänge von Chaos zu Ordnung, von Einzelnen zu einem Kollektiv, von Stille zu Klang.

Vielleicht sind es Geschichten von Festen am Anfang der Welt,

oder ein inneres Ritual, das die Verbindung zwischen Körper, Bewegung und Erinnerung feiert.

Es sind Fensterblicken in einen Rhythmus und Wechselspiel von Ruhe und Impuls, ein stiller Raum, ein plötzliches Aufleuchten,

ein vorbeiziehender Schatten, ein Windstoß, der die Szene verändert.

Dieser Rhythmus ist nicht mechanisch, sondern organisch, fast musikalisch — ein Atemzug der Welt.

Diese Fensterblicke bewegen sich nicht nur optisch, sondern existentiell, vom Sichtbaren zum Symbolischen, vom Ich zum Außen,

vom Moment zur Erinnerung, eben metaphorische Bewegungen des alltäglichen unterbewussten Denkens.

Es ist der Atemzug der Welt.

Leave a comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.