Wenn die Erinnerungen wach werden

Innere Landschaften aus Erinnerung und Wahrnehmung.

Gesichter, klar und entrückt wirkend– als wären sie aus Gedanken gebaut.

Geometrische Fragmente rundherum scheinen wie Splitter einer Sprache, die sich gerade erst zusammensetzt.

Eine Atmosphäre zwischen Erkenntnis und Traum.

Es ist, als würden Gesichter aus dem Hintergrund auftauchen,

um kurz zu sagen: Ich bin hier, aber ich bin aus vielen Teilen gemacht.

Ein Bewusstsein, das sich selbst betrachtet

– nicht im Spiegel, sondern im Strom der eigenen Gedanken, zehrt von Erinnerungen.

Diese Erinnerungen verdichten sich oft bevor sie wieder verschwinden.

Was bleibt.

Viele Erinnerungen schlafen, manche ein ganzes Leben, andere sind wie Pop ups.

Und dann sind sie da.

Manchmal verklärt, zurecht gebogen, geschönt oder dramatisiert, weil das Bewusstsein seine eigenen Lösungen kreiert.

Erinnerungen aus dem Blickwinkel der Zukunft.

Fakten sind nur die Dokumentationen, die Bilder, Fotos , Tonaufnahmen.

Wie wird das in der Zukunft sein.

Wer weiß dann was getunt ist, oder ein Fake?

Vielleicht gibt es dann ein Spiel der Realitäten und man hat es schwer heraus zu finden was wirklich eine echte und glaubwürdige Erinnerung ist.

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