Beobachter im Chaos

Man ist immer Beobachter, Beobachteter, Zuschauer und Akteur zugleich-

Mit klaren und wachen Augen ist jeder zugleich Beobachter und Spiegel.

Die Welt ist immer in Bewegung, man sieht sie, jedoch sollte man sie genau ansehen.

Die Selbstwerdung im Chaos ist der Versuch, die eigenen Werte zu bewahren, während die Welt sich in einer Bewegung befindet.

Auf das Meiste hat man keinen Einfluss und es gibt zuviel das man nicht abschätzen kann,

auch nicht ob es bergab oder bergauf geht.

Das gleichzeitige Innen und Außen, das wache Sehen,

das sich selbst mit‑reflektiert, ist eine doppelte Präsenz.

Es beschreibt einen Zustand, in dem Wahrnehmung nicht nur registriert, sondern zurückstrahlt.

Ein Blick, der die Welt empfängt und sie zugleich durch unser Denken und Handeln verwandelt.

Aber wie weit können wir unsere Welt verändern?

Vielleicht mit einem Blick, der nicht nur sieht, sondern antwortet.

Vieles ist schwer verständlich, und,

da es mit Macht zusammenhängt, kann man es nur schwer verhindern.

Ideale selbstlose Politiker gibt es nur selten, aber dafür Chamäleons, diejenigen, die immer versprechen und dann sagen:

“Neue Lage, neue Handlung”, was interessiert das Gesagte von gestern.

Sieht man das Chaos in der Politik, wünscht man sich eher eine Planwirtschaft, die aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.

Eine Wirtschaft mit klaren einfachen Regeln und Vorgaben.

Nur ist dies illusorisch.

So verlässt man sich auf selbsternannte oder durch Politik und Lobby bestimmte Experten, die aber nur eine Meinung vertreten, und selten reale Bedürfnisse miteinbeziehen.

Das Chaos scheint eines der im digitalen Zeitalter häufig aufteretenden Symptome zu sein, national, wie international.

Wenn man den Bodenkontakt verliert , weiss man nicht was alles für andere Menschen bedeutet.

Ein Politiker, der immer mit dem nationalen Scheckbuch durch die Länder reist und verteilt, weiss nicht was diese Summen für Kinder in Not, das Schulsystem, die Verbesserung der Infrastruktur oder die Renten der Bevölkerung bedeuten würde, die letztlich ihn wählten.

Man hört halt auf die Experten.

Selten gibt es Politiker, die realistisch an Bedürfnisse herangehen.

Der Kalif Harun al Raschid verkleidete sich nachts als Bettler, mischte sich unter das Volk um zu erfahren, was dieses wirklich denkt.

Er wollte nicht nur auf das ihm Gesagte seiner Hofexperten hören.

Rainer Offergeld als Bundesminsiter für wirtschaftliche Zusammenarbeit forderte bei einem Politologentag diese auf in die verschiedenen Länder und Bereiche zu gehen, dort 1 Jahr zu studieren, und ihm dann eine Handlungsempfehlung zu geben, anstatt irgend eine Doktorarbeit zu schreiben, die keiner braucht und nieman verstehrt.

Dazu gehört aber Grösse.

Und so leben wir mit einem sich andauernd veränderten Chaos und schauen was passiert,

ohne etwas dagegen zu tun können.

Zu oft läuft man mit dem einem Eingeredeten im Maionstream mit.

Wer eine andere Meinung hat wird einfach nicht akzeptiert.

Dabei ist die Vielzahl von Meinungen ein Schritt in die Richtung Wahrheit und Realität.

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