
Eine Reise durch Emotionen und urbane Reize,
ins ” Ich” inmitten des Chaos
Wo sind die eigenen Ruhepole, die notwendig sind um sich regenerieren zu können?
In unserer schnelllebigen und oft hektischen Zeit sucht man nach Felsen in der Brandung des Lebens.
Menschen wirken wach, dann wieder müde, sich selbst bemitleidend, manchmal wie ferngelenkte Zombies, weil man meint immer sein Mobiltelefon als Gesprächspartner und Transmittent brauchen zu müssen.
Früher, noch vor 20 Jahren, hätte man gemeint da würde einer Selbstgespräche führen.
Wie ein Individuum, das versucht, in einer lauten, überladenen Welt seine Identität zu bewahren.
In den Metropolen erscheint einem die Stadt mit vielen kleinen Quadraten, Rechtecken und Linien im Hintergrund wie ein hektischer Stadtplan.
Ruhe kommt erst in den Fassaden von Hochhäusern bei Nacht.
Es ist eine Isolation in einer dicht gedrängten Gesellschaft.
Man kennt nicht einmal die Mitbewohner in einem Mehrfamilienhaus.
Der Begriff trifft ja auch nicht immer zu, eher, Mehr-WG oder Mehr-Single Haus.
Die Digitalisierung taktet dss modernen Leben.
Der Mensch wird eins mit den Strukturen, die ihn umgeben, bis die Grenze zwischen Fleisch und Architektur verschwimmt.
Die Suche nach der Ruhe in sich selbst ist ,
als würde man versuchen in einer lauten Disco oder inmitten einer belebten Kreuzung einen klaren Gedanken zu fassen.
Wir stehen in der Komplexität des modernen Bewusstseins.
Maharishi Mahesh Yogi, der spiurituelle Lehrmeister der Beatles hat es in Tokio praktiziert, um zu zeigen, dass man überall in der Welt, an jedem Platz, zu jeder Zeit meditieren kann.
Nicht jeder kann in die Natur wandern und dort seine Seele baumeln lassen,
aber wir könnten unsere Innenstädte begrünen und uns Oasen in die Städte holen.
Vielleicht sollte man von Zeit zu Zeit eine visuelle Analyse und philosophische Bestandsaufnahme unserer Zeit machen.
Warum gibt es immer mehr Gewalt, warum werden die Menschen dünnhäutiger?
Das moderne Paradoxon ist die totale Vernetzung bei gleichzeitiger totaler Isolation.
Wir sind zu oft Zombies der Konnektivität.
Das Mobiltelefon ist heute das “externe Organ”, das uns zwar mit der Welt verbindet, uns aber gleichzeitig aus dem unmittelbaren Raum – dem Flur des Mehrfamilienhauses oder der Straße – wegbeamt.
Wir sind physisch präsent, aber geistig “transmittiert”.
Datenströme die uns korridieren lassen.
Das Leiden der Moderne erkennt nicht immer Notwendigkeit der Transzendenz.
Eine mentale Hygiene in einer fragmentarischen Welt ist kein Luxus,
sondern eine Überlebensstrategie für die eigene Identität