
Eine kleine Störung.
Bugs im System.
Der Mensch im System, als Figur, die gleichzeitig präsent und aufgelöst wirkt.
Teile des Körpers scheinen mechanisch oder architektonisch – wie ein lebendiger Turm oder Gerüst.
Identität vs. Fragmentierung
Vielleicht sind wir ein Bild von Menschen, die in einer komplexen Welt lebten und sich dabei selbst verlieren.
Die Welt um uns herum – Stadt, Ordnung, Raster – erscheint lebendig, aber auch programmiert.
Realität und Digitalität sind nicht mehr getrennt, sondern ineinander verschoben.
Alles ist verbunden, alles reagiert, alles funktioniert… bis es nicht mehr ganz funktioniert.
Die sichtbaren Brüche, Überlagerungen und Farbverschiebungen sind keine Fehler – sie sind Hinweise.
Glitches.
Kleine Störungen im scheinbar reibungslosen Ablauf.
Dort, wo das System Effizienz verlangt, taucht Gefühl auf.
Dort, wo Struktur Stabilität verspricht, entsteht Fragmentierung.
Dort, wo Identität klar sein sollte, wird sie brüchig.
Man ist präsent – und gleichzeitig am Verschwinden.
Vielleicht sind wir nicht nur einzelne Personen, sondern ein Zustand:
Menschen, die in einer überkomplexen, durchorganisierten Welt leben – und sich darin verlieren,
oder gezwungen sind, uns neu zusammenzusetzen.