
Die Welt ist vielstimmig.
Sie ist ein einziges Wirkungsfeld, in dem Figuren, Linien, Erinnerungen, Bewegungen und innere Welten gleichzeitig existieren..
Es wirkt wie ein bewusst offenes System – kein Zentrum dominiert, alles ist in Beziehung, alles bleibt im Werden.
Das Meiste ist nicht endgültig terminiert.
Wir sind durchlässig, stehen nicht im Mittelpunkt,
sondern sind durchzogen von immer wieder anderen Gesichtern, Szenen, Bewegungen.
Die Identität der einzelnen Menschen muss nicht als feste Form verstanden werden,
sondern als Durchgangsort für Eindrücke, Geschichten, Begegnungen.
Die DNA, das soziale Umfeld, die wirtschaftlichen Bedingungen, alles spielt eine Rolle.
Es sind Resonanzkörper für das, was um uns herum geschieht
Ein vernetztes Selbst, das sich aus vielen Schichten zusammensetzt
Wir sind nie nur wir selbst – wir tragen die Welt in uns.
Stadt, Natur, Menschenströme.
Sie kommen, gehen, schauen, bewegen sich, erinnern an urbane Bewegungen, Umzüge, Veränderungen,Übergänge, flüchtige Begegnungen.
Bewegung ist der Grundmodes des Lebens, Städte sind die Überlagerung von Geschichten, Natur im Raum Erde.
Die Welt ist kein geordnetes Bühnenbild, sondern eine Vielfältigkeit in der alles gleichzeitig geschieht:
Figuren, Linien, Erinnerungen, Bewegungen, innere Welten, Krieg und Frieden.
Viele Kräfte sind keine starre Determination, sondern fließende Einflüsse, die sich in uns einschreiben, uns durchziehen, uns verändern.
Wir sind eben durchlässig.
Aber wir sind immer auf der Suche nach dem eigenen Kompass.