Sich entfremden

In der Kognitionswissenschaft geht man davon aus, dass das Gehirn verschiedene spezialisierte Systeme besitzt:

Gesichtserkennung, Bewegungsverarbeitung, soziale Wahrnehmung, emotionale Bewertung, räumliche Orientierung und

symbolische Abstraktion.

Wir erleben viel.

Gesichter, Bewegungen, Landschaft, Muster, soziale Szenen, abstrakte Formen, Social Media, so viel, wie noch keine Generation zuvor.

Unsere visuelle Karte der kognitiven Domänen, erzeugt zusammen unser Erleben.

Es ist die Topografie der Gefühle, so, wie ein Atlas des Erlebten.

Die Ordnung der Unruhe, Menschen im Übergang, das Gesicht der Welt, gebrochen zwischen Blick und Bewegung.

Es ist die Grammatik des Lebendigen

Die Welt ist wie eine visuelle Karte unseres Tuns und Erlebens.

Wahrnehmung ist kein Abbilden, sondern ein Ereignis.

Sichtbares trägt immer auch das Unsichtbares in sich.

Was ist und macht dann der Mensch in all dem Sein?

Er ist ein Knotenpunkt im Gewebe der Welt.

Und so verhält er sich nicht.

Menschen plündern die Natur, als sei sie nur ausbeutbarer Besitz.

Die Tiere sind Sache ohne Seele, dabei wäre es schön wenn Menschen die emotionalen und sozialen Fähigkeiten mancher Tiere hätten.

Wenn der Mensch Bestandteil des Ganzen ist, kein Fremdkörper,

dann ist Natur kein Objekt, kein Rohstoff, kein Gegenstand.

Dann ist Natur eine Welt, die uns beinhält,

Dann sind Tiere und Pflanzen ebenso ein Teil mit Bedeutung, mit Erscheinung.

Die Ausbeutung entsteht erst, wenn der Mensch sich herauslöst, sich als getrennt imaginiert, als Herr über das, was ihn trägt.

Er entfremdet sich dann.

Ausbeutung ist ein Produkt der Entfremdung.

Die Bilder sind käuflich erwerbbar. Spenden werden erbeten. Erlöse werden für souziale Zwecke verwendet

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