Digitale Transformation

Die Spannung zwischen Mensch und Maschine hat ihre Auswirkungen.

Körperliche Arbeit und technische Durchdringung.

Mechanische Elemente und Werkzeuge deuten auf eine Welt, in der der Mensch mit Maschinen ringt oder verschmilzt.

Die digitale Transformation (auch „digitaler Wandel“) bezeichnet einen fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft.

Dieses ist bedingt durch die Entstehung immer leistungsfähigerer digitaler Technik und Technologien.

Der Mensch ringt – nicht mehr nur mit der Materie, sondern mit dem Code, der ihn durchdringt.

Werkzeuge werden zu Gliedmaßen, Maschinen zu Mitspielern im Tanz der Produktion.

Digitale Transformation – ein leiser Sturm, der nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft formt, sondern Identität und Empfinden neu kalibriert.

Was bleibt vom Körper, wenn die Arbeit ins Unsichtbare wandert?

Ein Trost!

In jeder neuen Erfindung, in jedem Interface, lebt ein Funke Menschlichkeit.

Jedoch können menschliche Entscheidungen vorweg genommen werden.

Wenn Algorithmen Entscheidungen vorbereiten, filtern oder sogar beeinflussen, entsteht ein Gefühl des Kontrollverlusts.

Nicht weil der Mensch verschwindet, sondern weil sich seine Handlungsspielräume verschieben.

Der Mensch bleibt – aber er verändert seine Rolle:

Vom Entscheider zum Kurator, vom Handelnden zum Interpretierenden.

Maschinen können optimieren, kombinieren, simulieren – aber sie können nicht “wollen”.

Sie haben keinen inneren Antrieb, keine Sehnsucht, kein Ziel, das aus ihnen selbst entsteht.

Sie sind Werkzeuge, auch wenn sie manchmal wie Partner wirken.

Der Mensch bleibt Ursprung und Verantwortungsträger – selbst in einer Welt, in der Algorithmen vorausdenken.

Denn jede Maschine beginnt mit einem menschlichen Impuls.

Die Bilder können erworben werden. Die Hälfte des Verkaufserlös geht in soziale Projekte.

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