Die Schaffer

Es gibt viele Schaffer Typen.

Sie sind vielfältig, manchmal einfältig, und, bunt.

Vertreten sidn sie in allen Gesellschaftsschichten.

Diejenigen die sagen ” Wir schaffen das” und schaffen es doch nicht, eher das Gegenteil.

Die Malocher-Schaffer, die hart körperlich arbeiten (Ruhrpott-Slang „malochen“).

Manche schaffen an, holen Aufträge heran; im umgangssprachlichen Sinne oft auch in Milieus verwendet.

Rationalisierer, Kritiker oder Reorganisatoren wollen Bestehendes auflösen oder abschaffen.

Die Spezies der Wiederbeschaffer wollen Verlorenes wieder beschaffen oder zurückholen.

Beischaffer organisieren immer genau das, was man gerade benötigt.

Die eigentlichen Schaffer sind die Fleissigen, die Sparer, besonders im schwäbischen Raum („Schaffe, schaffe, Häusle baue“), die Geld für die Zukunft beiseite legen wollen.

Es gibt auch die Wegschaffer , die meinen aufräumen zu müssen, Hindernisse beseitigen oder Beweismittel verschwinden lassen,

so wie die Fortschaffer, die Platz für Neues machen wollen, in dem sie alten Ballast konsequent entsorgen.

Umschaffer wollen immer alles umbauen, umstrukturieren, egal was es kostet oder ob alles sich bewährt hastte.

Kreativ sind die Erschaffer von Werkstücken, Kunstobjekten, Malereien oder die Schriftsteller die schöne Romane schreiben.

Es gibt auch Menschen, die tun nur so, als würden sie schaffen, tatsächlich sind sie faul und täuschen alle, das sind die zum Schein Schaffer.

    Das digitale Zeitalter geht am Schaffen nicht vorbei.

    Die Klick oder smiley Verschaffer.

    Einige verschaffen sich grosse Werte.

    Das sind aber nicht unbedingt die Freischaffer, die Freelancer, die sich ihren Raum und Zeit selbst einteilen.

    Die Vielfalt unserer Gesellschaften bietet alle Varianten an,

    aber nur mit den wenigsten kann man ein glückliches Leben führen.

    Vielleicht verschaffen uns die Vorteiler von AI und digitalen oder hybriden Systemen ein immer angenehmer werdendes glücklicheres Leben.

    Wer weiß das schon.

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