Datenhighway

Bewegung versus Stillstand, Menschlichkeit versus System, Klarheit versus Fragmentierung.

Die eigene Individualität gegen abstrakte Digitalisierungen.

Es sind Unmengen an Datenflüssen, die über Kabel oder WLAN, BlueTooth laufen, eigentlich für den einzelnen Menschen mengenmässig nicht fassbar.

Der Chip ist zum unsichtbaren Organ geworden. Selbst im tiefsten Dschungel, fern jeder Zivilisation, flackert der Austausch weiter – getragen von Satelliten, die den Himmel vermessen.

Man sollte über das Menschsein im Zeitalter der totalen Vernetzung nachdenken..

Der Chip ist zum unsichtbaren Organ geworden. Selbst im tiefsten Dschungel, fern jeder Zivilisation, flackert der Austausch weiter – getragen von Satelliten, die den Himmel vermessen.

Der Mensch steht nicht mehr im Zentrum, sondern inmitten eines globalen Datenökosystems.

Unzählige Überwachungskameras erfassen Daten und wer weiss wie es funktioniert kann all dies sammeln, überwachen, sich Vorteile verschaffen oder Geld damit verdienen, in dem die Daten verkauft werden.

Die Spannung entsteht genau zwischen dem Bedürfnis nach Identität und der Übermacht technischer Systeme, die alles verbinden, alles messen, alles speichern.

Selbst Orte, die früher als „außerhalb der Welt“ galten, sind heute Teil des Netzes. Der Mensch bleibt körperlich begrenzt, aber seine Datenströme sind grenzenlos.

Der Einzelne, der sich nicht professionell mit all dem beschäftigt steht naiv vor dem was ihm serviert wird und glaubt den immer wiederkehrenden News die die Mainstreams füttern.

Programme können alles zusammensetzen und eine künstliche Variante eines Seins und Leben erschaffen, und auf Wunsch kann die entsprechende AI fast alles gestalten.

Die Frage ist wie wir mit dem ganzen Datenstream umgehen.

Es gibt kein Unterrichtsfach Ethik der Digitalisierung und Umgang mit all den neuen Medien, niemand erklärt was mit diesen riesigen Datenmengen passiert, wo sie in welcher Cloud in welchen gigantischen Computer alles gespeichert werden und wer dies kontrolliert.

Man kann nicht sagen ” Alles geht an mir vorbei, es trifft mich nicht”.

Spätestens wenn man beim Einkaufen oder Tanken, in einem Restaurant nur noch mit Karte oder Mobiltelefon bezahlen kann, weiss man alles über einem, und, es trifft einem, ob man will oder nicht.

Der Datenhighway mutierte zum weit verzweigten Datennetz, dessen Zugang mit Pins und Tans, Codes und cards ermöglicht wird, und auch diese werden registriert.

Ruhe kann man nur in sich finden, sich auf seinen Mikrokosmos konzentrieren und auf die Natur, die sich nicht digitalisieren kann, nur wir Menschen.

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