passer en revue

” Treibholz im Strom der Tage,
getragen von Wellen, die man nicht kennt.
Kein Ufer ruft, kein Hafen winkt –
nur das endlose Fließen,
und selbst ist man mittendrin,
splitternd, nicht schweigend,
aber auf der Suche nach Land”

Diese Gefühl hat wohl jeder Mensch schon einmal gehabt.

Blickt man zurück, hat man nicht jede Sekunde des Lebens gespeichert, sondern nur einige Mosaiksteinchen des Lebens.

Aber genau diese sind das Entscheidende .

Was hätte man ändern können, was kann man verändern.

„Das Leben huscht vorbei“ , ein Gefühl von Geschwindigkeit, Flüchtigkeit – als ob die Tage, Wochen, Jahre einfach vorbeiziehen, ohne dass man sie richtig greifen kann.

Man ist Teil des Geschehens, aber vielleicht nicht aktiv gestaltend, sondern eher mitgetragen.

Es ist ja unmöglich alles was auf einem einströmt bewusst zu verarbeiten.

Ohne Selektion kann man nicht seinen Weg finden.

Es ist die Strömung unbarmherziger Zeit.

Vielleicht erkennt man irgendwann, dass der Strom des Lebens nicht aufzuhalten ist,

aber vielleicht hat man die Chance eine Insel zu finden, auf der man dann den Strom beobachten kann.

Schwimmende Inseln, die vielleicht irgendwann einmal nur Treibholz waren, zusammengetragen von Zufall und Zeit, gewachsen durch Erfahrung und Begegnung.

Inseln, auf denen man den Strom beobachten kann, statt von ihm fortgerissen zu werden.

Es ist nicht das Entkommen aus dem Strom, sondern das Innehalten darin.

Nicht das Verweigern der Bewegung, sondern das bewusste Verweilen.

Es sind die Ruhepole, die einem Glück finden lassen.

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Original HPH, signiert Erlös für Menschen in Not

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