sich die Hände reichen

Leider ist es oft so, dass man so tut als würde man sich die Hände reichen.

Tatsächlich gibt man sie jemand anders oder zeigt in eine andere Richtung.

Ein Spiel, ein Sieger, der Verlierer reicht dem Sieger die Hand, geht dann wieder seines Weges.

In manchen Sportarten reicht man sich ohne Waffen die Hand, um danach sich zu bekämpfen.

Abwertend wird ein gegenseitiges Verhältnis von Mitmenschen auch so bewertet:

Das Sprichwort ” er wird ihm nie die Hand reichen können” klammert aus, grenzt ab.

Die Hände haben Symbolbedeutung.

Es drückt eine Verbundenheit aus, das Zeichen Frieden zu schließen, Versöhnung.

Das soziokulturelle Friedensangebot ist leider selten geworden,

weil die Friedenstauben den Falken Platz gemacht haben.

Es werden auch nicht die Hände geschüttelt, auch kein Handschlag, wie zu einem Deal, gemacht.

Manche Menschen, wenn man fällt, reichen einem die Hand und helfen aufzustehen, anstatt zu erklären, wie man aufstehen soll. Dabei sollte man lieber denken: “Wenn man eine hilfreiche Hand sucht, sollte man auf das Ende seines Armes schauen”

Vieles muss man selbst lösen und die Lösung nicht von anderen erwarten.

Gemeinsam ist einfacher, wenn man leitend ist kann man delegieren, aber das funktioniert nur, wenn man das, was man erwartet auch selbst kann, oder schätzt was andere tun.

Oft reichen sich die Stimmung und das Wetter die Hand.

Regenwetter, miese Laune? Es muss nicht so sein, man könnte auch interpretieren Regenwetter ist erfrischend , wohltuend, man muss nur einen Regenschirm in der Hand halten.

Optimal ist das bei Sonnenschein und Freude.

In der Politik müsste man erwarten, dass man aufeinander zugeht, nach Lösungen sucht, die allen helfen, dass man Konflikte so beilegen kann und dies mit einem sich sie Hände reichen, besiegeln kann.

sich die Hände reichen

Original HPH, signiert

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