Denk-mal Pflege

„Denk‑mal Pflege“ ist ein doppeldeutiges Wortspiel mit Tiefe.

Erinnerungsfragmente, die aus Farbschichten auftauchen und wieder verschwinden.

Sie wirken wie Stimmen, die im Lärm der Welt beinahe überhört werden.

Denkmale sind epochale Bauwerke, Objekte, Dokumente, Wandmalereien, Wegkreuze, oder auch spezielle Anlagen, die nachfolgenden Generationen zugänglich bleiben sollen.

Durch die verschiedenen Unterarten der Denkmäler wird die Vielzahl von schützenswerten Objekten übersichtlicher in offiziellen Denkmallisten dargestellt.

Jedes Denkmal hat seine eigene Geschichte, zeigt das hstorische und auch das originäre Gesicht aus der Perspektive dessen der es geschaffen hat..

„Denk‑mal Pflege“ verwandelt diese Gesichter in Mahnmale: für Würde, Fürsorge, Menschlichkeit.

„Denk mal“ ist die Aufforderung inne zu halten, wahr zu nehmen, Verantwortung spüren, nachdenken, aus der Geschichte lernen.

„Denkmal“ als Symbol: Pflege als gesellschaftliches Fundament, das sichtbar gemacht werden muss.

„Pflege“ als Beziehung: zwischen Menschen, zwischen Generationen, zwischen Körper und Seele, dem was ist und war,

auch das, was bedeutend ist, für nachhaltige Generationen zu erhalten.

Und genau dies tun wir nicht.

In Kriegen werden schützenswerte Denkmäler, selbst jene, die durch die UNESCO als Weltkulturerbe geschützt sind, zu bloßen Kollateralschäden.

Einfach mit zerbombt.

Später versucht man sie wieder teuer zu rekonstruieren; aber das Original ist dann weg.

Was wir als bedeutend erklären, wird einfach ohne ein ” denk mal” zerstört.

Was wir als menschlich begreifen sollten, wird entwertet

Pflege ist ein kulturelles Erbe.

Ein Wert, der erhalten werden muss – nachhaltig, bewusst, generationenübergreifend.

Und doch tun wir es nicht.

„Denk‑mal Pflege erinnert daran, dass nicht nur Steine, sondern auch Menschen Denkmäler sind.

Und dass eine Gesellschaft, die ihre Pflege vergisst, sich selbst verliert.

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