Papierberge

Papier kann hart und weich sein.

Nicht nur physisch auch was das „ Darauf“ betrifft.

Manche Menschen werden mit der täglich anfallenden Flut an Papier, Kartons, Werbung und Zeitschriften nicht fertig.

Bei einigen stapelt sich Papier, verpapiermüllt.

Andere ordnen, sichten, heften es ab, weil es für alles Aufbewahrungsfristen gibt.

Archive Quellen über, so auch die Papiermülltonnen.

Berge aus Papier stapeln sich bevor sie weiter verarbeitet werden.

Manches Papier wird zum Basteln verwendet, wird zu einem Schmetterling, Papiermodell, Papierflugzeug, Schiffchen, Papierdrachen .

Was uns belastet kann auch zu etwas Leichtem werden.

Dem Papierberg sieht man seine Genesis nicht an.

Papier ist eben nicht nur Material, sondern auch Spiegel menschlicher Gewohnheiten, Überforderung und Kreativität.

Die alltägliche Papierflut ist unser täglicher Begleiter,

Werbung, Rechnungen, Zeitschriften, Tüten, Verpackungen – für manche ist es ein Strom, der sich kaum bändigen lässt.

Papier hat viele Geheimnisse. Dokumente, Verträge, Gerichtsurteile, Mahnungen oder Belobigungen, Glückwünsche.

Grusskarten oder auch zur Trauer, zur Freude für ein Jubiläum, Geburt, Hochzeit, Geburtstag .

Zig Optionen, und sie sind alle auch im digitalen Zeitalter nicht verzichtbar.

Für andere ist Papier ein System, das sie mit Ordnern, Registern und Aufbewahrungsfristen zähmen. Beides erzählt viel über Menschen und ihre Beziehung zu Dingen.

Die Bilder von überquellenden Archiven und Papiermülltonnen wirken fast wie moderne Fossilienhügel.

Jeder Zettel trägt eine Geschichte, aber im Haufen verliert sich die Bedeutung.

Der „Papierberg“ wird zu einer anonymen Masse, die ihre Herkunft verschluckt.

Papier ist ein Endprodukt, das seine Vergangenheit – Baum, Zellstoff, Maschine – nicht mehr zeigt.

Und im Stapel verliert es sogar seine individuelle Bedeutung.

Aber Papier kann wertvoll sein, so, wie teure Banknoten Scheine.

Ihr Wert entsteht nicht aus dem Material, sondern aus dem Vertrauen, das wir hineinlegen.: Papier kann banal sein oder kostbar, je nachdem, was wir ihm an Bedeutung geben.

Wichtig, dass wir mit allem besonnen umgehen.

Recycling ist im Grunde eine zweite Chance für Papier.

Aus dem Berg wird wieder Rohstoff, aus dem Rohstoff wieder etwas Neues.

Das ist ein stiller Kreislauf, der uns ermöglicht, weniger Bäume zu fällen und trotzdem all die Dinge zu tun, für die wir Papier brauchen.

Papier ist ein Endprodukt, das seine Herkunft nicht zeigt, aber sie steckt trotzdem in jedem Blatt.

Baum, Wasser, Energie, Transport – all das verschwindet hinter der weißen Fläche.

Gerade deshalb ist ein bewusster Umgang so entscheidend.

Es ist auch eine Chance unser Leben zu verbessern.

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