Erwachen Aufwachen

„Die Erwachenden“ – das ist nur eine von mehreren Geschichten, die sich irgednwo verbergen könnten.

Menschen, scheinen manchmal in einer Starre zu sein, erwachen plötzlich und verbinden sich wieder miteinander.

Trommeln und Bewegungen erzählen dann von einem gemeinsamen Aufbruch, fast wie ein Ritual, das die Welt neu ordnet.

Es ist Geschichte.

Eine Gemeinschaft findet nach einer Zeit der Trennung wieder zusammen und entdeckt ihre eigene Lebendigkeit neu.

Momente zwischen „Davor“ und „Danach“.

Es ist als ob Farben zu glühen beginnen, als würde etwas Altes verbrennen und etwas Neues entstehen.

Landschaften , Ernte, Jahreszeiten.

Orte, die durch Tanz und Rhythmus das Gleichgewicht der Welt bewahren.

Dörfer feiern Feste, die seit Jahrhunderten den Kreislauf von Natur und Gemeinschaft zusammenhalten, wie Funkenfeuer, Karneval.

Wiederbelebte Erinnerungen vergangener Zeiten.

Es kann das Ende einer Lethargie, einer Trance oder auch eines “dem Mainstream Folgen” sein.

Ein Erwachen wie aus einer Ohnmacht, aus einem Tiefschlaf.

Auf einmal ist die Realität wieder da, man erkennt was ist und war.

Die Farben der Welt kehren zurück, nicht mehr gedämpft, sondern glühend, als hätten sie all die Zeit darauf gewartet, wieder gesehen zu werden.

Dieses Erwachen ist kein lauter Knall, eher ein inneres Aufrichten.

Ein Atemzug, der tiefer geht als die davor.

Ein Blick, der klarer wird.

Und in diesem Moment beginnt die Bewegung: erst im Einzelnen, dann im Kollektiv.

Menschen, die lange erstarrt waren, beginnen sich zu regen, sich zu verbinden, sich gegenseitig zu spiegeln.

Aus dem Stillstand wird Rhythmus, aus dem Rhythmus ein gemeinsamer Schritt.

So entsteht ein Übergang zwischen „Davor“ und „Danach“.

Etwas Altes fällt ab wie eine abgestreifte Haut.

Etwas Neues tritt hervor, noch fragil, aber unverkennbar lebendig.

Aber wie so oft bedarf es eines starken Impulses, einer Erkenntnis, um zu erwachen,

um beispielsweise zu erkennen daß wir uns um unseren Planeten bemühen müssen und diesen nicht verwüsten dürfen,

daß wir eher Frieden statt unnötige Konflikte und Kriege brauchen.

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