
Das Leben produziert ein ganzes Geflecht möglicher Erzählungen – und genau das macht es so lebendig.
Mosaike aus vielen kleinen Welten, die nebeneinander existieren und sich doch gegenseitig berühren.
Jede Fläche erzählt etwas Eigenes, aber zusammen entsteht ein größeres Atemholen.
Vielleicht ist es eine Stadt, in der jede Person ein eigenes Fenster in die Welt ist.
Die Gesichter – mal klar, mal fragmentiert.
Menschen, die sich im Alltag begegnen, ohne sich wirklich zu kennen.
Jeder trägt seine Farben, seine Muster, seine inneren Landschaften.
Das Gesamte ist wie ein urbanes Gedächtnis: ein Patchwork aus Blicken, Stimmungen, Masken, Verletzlichkeiten.
Ein innerer Atlas.
Unzählige Selbstporträts, nicht im klassischen Sinn, sondern als seelischer Atlas.
Jeder mit einem anderen Zustand:
Freude, Überforderung, Verspieltheit, Erinnerung, Sehnsucht, Chaos, Klarheit.
So als würde jeder sagen: Ich bin ein Punkt im Atlas des „Dahinter“,
im Geflechts , das zeigt, wie reich und widersprüchlich wir Menschen sein können.
Klassische Musik hören.die Kunst und das Schöne lieben und gleichzeitig in einen Krieg ziehem, Lachen und dann wieder Hassen
Die verschiedenen Lebensphasen sind verflechtet, wirken manchmal verworren.
Vielleicht sprechen hier Kindheit, Jugend, Gegenwart und Zukunft miteinander.
Manches wird nur zur Erinnerung, anderes wie Entwürfe dessen, was noch kommen könnte.
man fragt sich :
Wie viele Versionen von einem leben eigentlich in seinem “Ich” weiter?
Und, das ganze Geflecht ist verbunden mit dem der Natur und allem was in und auf unserem blauen Planeten ist.
Und alles hinterlässt Spuren.