Zukunftsangst

Zwischen all den Stimmen

Ein Gefühl als stände man mitten im Flimmern der Farben, und doch berührt einem nichts direkt.

Die Gesichter um einem herum sind in ihre Mobiltelefone versunken, schweigen in Mustern, ziehen ihre eigenen Umlaufbahnen um das eigene unbewegte Zentrum.

Vielleicht ist man nur die Pause zwischen zwei Gedanken, ein Atemzug, der sich weigert, im Lärm zu verschwinden.

Hinter den Augen, die einem entweder anstarren,oder durch einem durch oder vorbei schauen, öffnet sich ein stiller Raum:

Ein Dahinter, das nicht erklärt werden will, sondern nur schwingt.

Es bleibt immer ein leiser Trost:

Dass selbst im Chaos ein Fenster aufgehen kann für einen Moment unskalierbarer Schönheit.

Man steht mitten im Wirbel der Funkwellen, des WLAN, und plötzlich wird alles weich.

Die Stimmen verlieren ihre Schärfe, werden zu Wellen, die einem nicht mehr treffen, sondern mit tragen.

Manche spielen mit der Angst.

Sie lenkt ab, schwächt diejenigen die Angst haben, und die Macher der Angst können einem leichter beeinflussen, gar steuern.

Angst kann keimen und lähmen, aber sie ist überflüssig, grundlos.

Angst war noch nie ein guter Ratgeber.

Vielleicht möchte man ein bisschen Hippie sein, unbefangen , unverängstigt.

Hippie.

Nicht als Kostüm, sondern als Entscheidung, den Lärm nicht zum inneren Wetter werden zu lassen.

Einfach die Farben durch einem hindurchziehen lassen, wie der Wind durch offenes Haar.

Die Gesichter werden dann zu Reisenden, genauso verloren, genauso suchend wie man selbst ist..

Und in diesem Moment öffnet sich ein Raum, der nach Freiheit riecht:

Ein Dahinter, das nicht erklärt, sondern einfach atmet.

Man lächelt, weil man spürt, dass Unbeschwertheit kein Zustand ist, sondern eine kleine, ungehorsame Geste gegen die Schwerkraft der Welt.

Vielleicht ist der Fluchtweg oder Ruheweg der in die Natur.

Sie hat alles was bisher geschah überdauert und lehrt uns den Planeten auf dem wir leben, zu schätzen.

Kein Grund Angst vor der Zukunft oderMenschen und Gefahren zu haben.

Alles sind nur Mosaikteile eines Ganzen.

Das Bild ist verkäuflich. Der Erlös geht zur Hälfte in Sozialprojekte

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