Mechanische Meditation

Es ist die Spannung zwischen Mensch und Maschine.

Szenen, die sowohl industriell als auch symbolisch wirken.

Man steht an den „ Schaltkreisen “, berührt die Systeme, die Abläufe sind stereotyp und oft monoton.

Es ist ein Dialog im Dämmerlicht der LED Beleuchtungen.

Man steht am Interface Mensch-Maschine-Modul, in einer Konstruktion der Kontrolle.

Was fehlt ist die Verbindung zur Natur.

Industrielle Räume sind kalt, technisch, mechanisch, nüchtern.

Träumen ist nicht erlaubt.

Ein Fehler im System, den man in seiner Kontrolle übersieht, kann fatale Folgen haben.

      Alle Kontrolle machen Maschinen und man selbst ist wie in einem Automatic Mode.

      Alles läuft bis ein Warnsignal kommt, eine Lampe aufleuchtet, Handeln erfordert wird.

      Das Monotone kann einem aufwühlen aber auch Ruhe geben, dann, wenn man sich darauf konzentriert.

      Ein Weg aus der Entfremdung im Zeitalter der Automatisierung

      Warum sind Industriehallen kalt und trocken.

      Es entsteht viel Wärme, die ungenutzt verpufft.

      Nicht wie in einer Versuchsbrauerei, in der die Restwärme für einen Palmengarten genutzt wird und ein Aquarium betrieben wird, in dem hoch sensitive Fische die Wasserqualität überwachen.

      Wir sind auf Profit aus und vergessen, dass wir auch leben und die Lebensbedingungen, die Arbeitsbedingungen

      auch Einfluss auf das Leistungsvermögen haben.

      Bei Robotersystem spielt dies keine Rolle, aber beim Menschen.

      Es ist die paradoxe Ruhe der Monotonie, die Kälte der Industrie, die Entfremdung im automatisierten Alltag,

      und gleichzeitig die Sehnsucht nach einem menschlicheren, wärmeren, lebendigeren Arbeitsumfeld.

      Blicke nach vorn

      Nach den vielen Jahresrückblicken des alten Jahres kommt die immer wieder kehrende Erkenntnis, dass die Menschen aus all dem nicht viel gelernt haben.

      Für einige ist die Welt die Spielwiese von Macht, Geld, Gier , Neid und Hass .

      Da haben Friedenstauben keine Chance.

      Das Feld beherrsche Haie und Raubvögel.

      Und wie im Großen ist es auch im Kleinen

      Wir, wenn es das übethaupt gibt, wären viele.

      Aber vieles ist wie bei einer Schafsherde.

      Alle haben Angst vor dem Wolf. Alle laufen ihren Hammeln hinterher, egal wo der hin läuft, im Hammel Mainstream.

      Aber der eigentlich gefährliche ist der Schäfer.

      Derjenige, der vorgibt sie zu beschützen, schert ihr Fell um Geld zu verdienen oder sie als Lammfleisch zu verkaufen.

      Der Blick nach vorn ist die realistische Vorrausschau, das sich auf Eventualitäten vorzubereiten, um die Menge der Überraschungen gering zu halten.

      Dies ist kein Pessimismus, sondern ein nüchterner Selbstschutz.

      :

      Cyberträume

      Oft hat man Träume an die man sich nur bruchstückhaft erinnert.

      In einem Raum ohne Zeit, wo Formen flüstern und Farben schreien.

      Wesen, halb Mensch, halb Traum.

      Ihre Augen sind Fenster in andere Welten, ihre Glieder tanzen im Takt einer Logik, die nur das Chaos kennt.

      Masken fallen, nur um neue zu wachsen.

      Geometrie wird zur Sprache, und jedes Quadrat, jeder Kreis erzählt von einer Geschichte, die nie ganz beginnt und nie ganz endet.

      Es ist das Unaussprechliche, verkleidet als Figur, verstreut in Fragmenten, vernetzt durch Linien, die keiner zieht – und doch alle folgen.

      Aber alles wie in einem Computerspiel, nur vom eigenen Gehirn verursacht.

      Letztlich sind dies auch nur elektronische Impulse, nur dass dies mit und in uns selbst geschieht.

      Irgendwie fügt sich das scheinbar chaotische zusammen.

      Die Logik dahinter ist in seinen Träumen das Einsammeln von abgespeicherten Gedankensplittern.

      Wie ein Menue.

      Etwas davon, und noch etwas dazu und alles gemixt.

      Die Klarheit und Struktur muss man selbst reinbringen.

      Und Ab und zu benötigt man ein Cleaning, einen Restart, ein Reload.

      Die Programme dazu gestalten wir selbst.

      Und wenn wir dies nicht machen sind unsere eigenen Systeme überlastet.

      Noch unbeschrieben

      Das Vergangene ist schon in den Archiven, das Neue ist noch nicht erkennbar.

      Obwohl, das Alte strahlt in das “Jetzt.

      Es ist schlicht und kraftvoll, lässt Raum für Interpretation.

      Und die einschlägigen Social Media bieten die Jahresrückblicke als Print out an.

      Der “Anfang im Weiß“ – betont den Neuanfang und die Leere als Möglichkeit.

      „Was kommen mag“ ist offen und wir sind erwartungsvoll.

      „Zwischen den Jahren“ bedeutet symbolisch den Übergang und das Schweben im Ungewissen,

      aber auch eine Zeit zum Nachdenken.

      Die neue kommende Zeit hat noch keinen Namen.

      Es ist erst die Seite 1 des Buches aufgeschlagen.

      Keine Überschrift.

      Keine Vorhaben mit Inhalten.

      Wörter, wie die Natur schätzen und Frieden kommen nicht vor.

      Es wird davon gesprochen sich nicht von Ängsten beeinflussen zu lassen, aber genau diejenigen, die dieses Vokabular verwenden schüren Ängste um ihre eigenen Interessen durchzusetzen.

      Beginnen wir mit dem Ausmalen des Seins und füllen mit Inhalten.

      Das Klima können wir nicht schützen, das verändert sich seit Jahrmillionen, ob wir wollen oder nicht. Wir können negative Entwicklungen versuchen zu verhindern.

      Wie wär es wenn wir überlegen würden, was wirklich wichtig wäre.

      Die Vögel und Tiere kennen keine Grenzen, brauchen wir sie?

      Tiere haben soviel Vertrauen in uns, und was machen wir damit?

      Wir gehen mit allem so um, dass man die Figuren im Bild düster und schwarz malen müsste.

      Das wäre aber nur ein Szenario und oberflächlich.

      Chamäleons wären auch kein Vorbild, denn sie wechseln situativ ihre Farben und sind Vorbild für viele Politiker.

      Grün und die Vielfalt der Farben würde am ehesten die Welt widerspiegeln.

      Und,

      so bleibt zu hoffen, dass alles möglichst bunt und mit Licht erleuchtet wird, und,

      die Friedenstauben wieder aus ihrer Verbannung dürfen, die Falken kann man bändigen und die ökomischen Räuber kann man getrost in mentale Gehege stecken.

      Die Welt ist zu schön um monokoloriert gesehen zu werden.

      Beschriften wir alles neu und packen die Zukunft an.