
„Aufbruch“ ist ein starkes, vielschichtiges Wort.
Es trägt Hoffnung, Bewegung, Veränderung in sich.
Ein Aufbruch ist immer der Beginn einer neuen Reise in die Zukunft.
Jedes Gepäckstück das man mitführen möchte hat eigene Muster und Farben, steht für Erinnerungen, Identitäten, Träume.
In einer unsicheren Zeit, wo Fakes, Ereignisse, Katastrophen, Verlust von Arbeit, Not die Menschen verunsichern,
beginnt man sich umzuschauen oder bleibt in einer Lethargie des Opfer Seins.
Jeder ist auf seinen Vorteil aus, Gewinnmaximierung, noch mehr und mehr und mehr an Macht, Einfluss, Kapital ist den Einen wichtig, und vielen ist alles Recht um etwas vom Happen abzubekommen.
Das sind dann Zeiten des Aufbruchs, der Suche nach Werten, Dingen die Bestand haben.
Eine Kündigung wird einem als Neubeginnschance verkauft und da gibt es zig Beispiele die alles unübersichtlich machen, wie Bitcoins von den 2025 ca 20 Millionen im Umlauf waren, und dies bei ca 160 nationalen Währungen.
Betrug gibt es nicht mehr, das wird nur als Handlungsoption gesehen, die angenommen oder verworfen wird. Das liegt ja am Konsumenten, er muss das ja prüfen, und wenn er auf etwas hereinfällt, ist es ja sein Problem.
Verunsicherung ist ein manipulatives Mittel.
Mit zu vielen Steuern kann man einem das Eigentum unsicher machen.
Aber das sollte einem nicht beunruhigen.
Ein Aufbruch beginnt selten im Außen.
Er beginnt dort, wo jemand merkt, dass die alten Erzählungen nicht mehr tragen.
Wo Unsicherheit, Überforderung und Manipulation nicht mehr lähmen, sondern den Wunsch nach Echtheit wecken.
Ein Aufbruch irgendwann, in ein was die Tätigkeit und das Leben betrifft “irgendwo” mit einem “irgendwie” das wir selbst steuern können.
Es ist die ererbte Überlebenskunst. Und das “Irgedwer” geht immer von uns selbst aus.
Das ist der Kern des Aufbruchs.
Nicht die äußeren Umstände, nicht die Systeme, nicht die Krisen bestimmen, wann wir losgehen.
Sondern der Moment, in dem wir uns selbst wieder als Handelnde erkennen.
Wir sind nie alleine.







