Masken der Seele

Nicht preisgeben was dahinter steckt.

Ein Raum mit etwas Verborgenem, etwas Geschütztem, etwas, das sich zeigt und zugleich entzieht

Wie sagt man auch: Starke Masken, brüchige Seelen.

Nicht jeder der stark wirkt ist es auch.

Stärke als Oberfläche, Zerbrechlichkeit als innerer Klang, und dazwischen der Resonanzraum, in dem sich beides begegnet, ohne sich ganz zu offenbaren.

In einer Welt in der alle Masken tragen und Mauern aufbauen ist es schwer eine Seele zu sehen und empfinden.

Oft erscheint vieles wie ein Maskenball, nicht nur an Fasching oder Karneval.

Manche Menschen verziehen keine Miene, nichts an Gefühlen ist ablesbar.

Unsicherheit oder ein sich verstecken wollen.

In der 5.Jahreszeit verkleiden sich die Menschen und die meisten schlüpfen in eine Rolle,

mit der sich sich identifizieren, zumindest in irgendeiner Art und Weise.

Vielleicht der Wunsch in einem Paralelöleben so zu sein.

Ob Bettler oder König, Pirat oder irgend Fantasy Gestalten, verleiden, aber nur dieses. Das Darunter ist das Gleiche,

es sei den das Wesen verändert sich mit der Kleidung.

Die Wirkung zielt auf den Aussenstehenden, so, wie auch ” Kleider machen leute”.

„Maskenball der Seele“ – nicht der Titel eines Kriminalromans, sondern die Begegnung selbst.

Das Leben in Rollen, das Atmen hinter Hüllen, das Sich‑Zeigen im Verborgenen.

Es geht nicht um Intrigen, sondern um das stille Drama des Menschseins:

Wie wir uns bewegen zwischen dem, was wir darstellen, und dem, was wir sind.

Ein Maskenball, der nicht an Fasching endet, sondern im Alltag weitergeht – in Blicken, Gesten, Schweigen,

in den Rollen, die wir tragen, und den Seelen, die darunter leise sprechen.

Der Erlös geht zur Hälfte an soziale Projekte

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