Zwischen den Rhytmen

Bewegung, Gemeinschaft und kulturelle Lebendigkeit

Momente kollektiver Energie, wie Feiern, Protest oder spirituelles Zusammenspiel.

„Zwischen den Rhythmen“ – ist die Bewegung und die Zwischenräume, in denen Bedeutung entsteht.

Jeder Mensch trägt eine Verbindung zur Erde, zur Kultur, zum eigenen Inneren.

Wann wird aus dem Einzelnen ein echtes „Wir“? Und was bleibt, wenn wir nur mitlaufen, ohne Inhalt?

Das Leben huscht vorbei, doch in manchen Augenblicken bleibt es stehen – für einen gemeinsamen Atemzug, ein kollektives Aufbäumen, ein Fest der Vielfalt.“

Dieses Gefühl entsteht nur in einer Solidarität, politisch, oder wenn durch irgendeinen Einfluss ein “Wirgefühl” entsteht.

Eines, das nicht fordert sondern trägt, nicht isoliert sondern öffnet.

Nur im ” Mainstream” zu sein, ist etwas anderes.

Das ist das blosse Mitlaufen ohne persönlichen Inhalt.

Der einzelne Mensch ist heute gleichzeitig überfordert und isoliert – und genau deshalb entsteht oft dieses Gefühl von Ohnmacht.

Man sieht Leid und schaut weg.

Man sieht Erfolg und reagiert mit Neid.

Man sieht Überfluss und wird gierig.

Man sieht jemanden und winkt nur flüchtig, ohne wirklich in Beziehung zu treten.

Alles sind Mikrogesten eines Lebens, das sich immer schneller dreht und immer weniger Halt bietet.

Vielleicht kann der Einzelne tatsächlich nicht „viel“ ausrichten – aber er kann etwas Entscheidendes tun:

den ersten Impuls setzen, der andere berührt.

Ein Blick, der nicht ausweicht. Ein Wort, das nicht verurteilt.

Eine Geste, die nicht berechnet, ein Lächeln.

Ein Moment echter Präsenz.

Das sind die kleinen Funken, aus denen kollektive Wärme entsteht.

Und genau in den Räumen zwischen den Rhytmen des Lebens.

Leave a comment