Was ist im Leben wirklich wichtig

Das Leben ist eine vibrierende Komplexität – ein Spiel aus Identität, Verbindung und innerer Vielschichtigkeit.

Wir übersehen oft dass wir von Geburt an in Netzwerke eingebunden sind, manchmal mehr, dann wieder weniger.

Was im Leben wirklich wichtig ist, lässt sich nicht in einer einzigen Wahrheit fassen – aber es gibt einige universelle Strömungen, die viele Menschen als wesentlich empfinden:

Authentizität geht leicht verloren.

Es ist nicht leicht sich selbst treu zu bleiben, ohne sich für irgendwelche Erwartungen und Konventionen zu verbiegen.

Liebe und Mitgefühl geht verloren, wird zu oberflächlich aufgefasst.

Beziehungen, die nicht auf gegenseitigem Respekt, Wärme und echter Nähe beruhen, sind wacklig..

Das Gefühl, wirklich verstanden und angenommen zu sein – muß auf realistischen wirklichen Fakten beruhen, nicht nur oberflächlich sein.

Oft mangelt es an Sinnhaftigkeit,

etwas zu tun, das über das eigene Ego hinaus Bedeutung hat – sei es Kunst, Fürsorge, Erkenntnis oder Engagement.

Man lernt nicht mehr innere Grenzen zu überwinden, auch lernen wir zu wenig aus Schmerz und Freude.

Die Natur, schöne Ereignisse kann man nicht hoch genug einschätzen.

Menschen, die einem lieben, auch Tiere , die in einem grenzenloses Vertrauen haben, sind wertvoller aller physischer Reichtum der Welt.

Dies ist mit nichts aufzuwiegen

Die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, die dem eigenen Wesen entsprechen wird immer mehr eingeschränkt, aber nur weil wir dies zulassen.

Wir geben damit Freiheit auf.

Freiheit von Erwartungen, Rollen, Mustern, die einem klein halten.

Es ist schwer seinen inneren Frieden zu finden.

Nicht das ständige Glück, sondern ein tieferes Gleichgewicht, das auch Stürme übersteht, zählt wirklich..

Wir zögern Verantwortung für uns selbst, für andere, für die Welt zu übernehmen– nicht aus Pflicht, sondern aus Verbundenheit.

Schönheit liegt oft darin, dass Menschen verschieden sind – und darin einander bereichern.

Manche finden das Wesentliche in der Stille, andere im kreativen Ausdruck, wieder andere in der Hingabe an etwas Größeres.

Die Frage wirkt einfach, aber sie trifft einen Nerv, den viele ihr ganzes Leben lang spüren.

Wenn man all das Lärmende, Erwartete und Oberflächliche abzieht, bleiben ein paar Dinge übrig, die immer wieder als wesentlich auftauchen:

Echte Beziehungen zählen,

Nicht viele – sondern wenige, die tragen. Menschen, bei denen man nicht performen muss, sondern einfach sein darf.

Nähe, die nicht fordert, sondern nährt.

Zu wissen, wer man ist, wofür man steht, und was man nicht mehr bereit ist zu tolerieren.

Diese Klarheit ist oft wichtiger als Glück, weil sie Richtung gibt.

Der Frieden geht verloren. Kriege und Konflikte in allen Ebenen des Seins scheinen wichtiger zu sein.

Nicht das ständige Hochgefühl, sondern ein Grundton von Ruhe, der auch in schwierigen Zeiten bleibt.

Ein Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist. Denn nur so kann man dieses ausstrahlen.

Etwas zu tun, das Bedeutung hat macht Sinn – für einem selbst, für andere, für die Welt.

Das kann Kunst sein, Fürsorge, Erkenntnis, Handwerk, Engagement. Sinn ist individuell, aber unverzichtbar.

Niemand muss perfekt sein, sondern lebendig.

Lernen, scheitern, neu beginnen.

Sich selbst immer wieder neu entdecken.

Menschen müssen wieder lernen sich zu erden und seinen Platz im Gesamtgefüge zu finden, den Glauben an das Gute, an Dinge , die über allem Erfassbarem stehen,

auch mit dem eigenen Kompass wieder umzugehen, seinem Gewissen.

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