Das Ei des Drachens

Fantasie, Symbolik und innere Spannung spielten schon immer ein Rolle.

Drachen sind Akteure in vielen Legenden,

Drachen sind faszinierende Wesen, die in der kollektiven Vorstellung der Menschheit eine ganz besondere Rolle spielen.

Ihre Erscheinung und Bedeutung variiert stark je nach Kultur.

In der Tierwelt gibt es eine ganze Reihe den Drachen ähnelnde Tiere, so, wie die Drachenmuräne, der gemeine Flugdrache, die grüne Baumschleiche oder der Axoloti.

Mancher Dinosaurier weckt Erinnerungen.

In China gelten Drachen als Symbole für Glück, Weisheit und Macht.

Sie sind himmlische Wesen, die Regen bringen und das Gleichgewicht der Natur bewahren.

Japanische Drachen sind oft mit Wasser verbunden – Flüsse, Seen, das Meer – und erscheinen als schlangenartige Wesen mit drei Krallen.

In Korea sind Drachen ebenfalls wohlwollend, aber oft mit einem Perlensymbol dargestellt, das Weisheit oder Energie verkörpert.

In Europa sind Drachen meist feuerspeiende Monster, die von Helden bekämpft werden müssen – wie in der Sage von Siegfried und dem Drachen Fafnir oder dem heiligen Georg.

Drachen sind nie nur „Monster“.

Sie sind Projektionsflächen für das, was Menschen fürchten, verehren oder bewundern.

Macht, Natur, das Unbekannte.

Es wirkt fast so, als ob Drachen nicht nur beschützen, sondern auch kontrollieren – eine Metapher für das Zusammenspiel von innerer Stärke und äußerer Macht.

Drachen stehen oft für Urkräfte, Weisheit oder auch Bedrohung.

Weder aggressiv noch zahm – eher wachsam, fast melancholisch wirken sie auf uns.

Ihre Berührungen können sanft sein, was eine emotionale Tiefe andeutet, vielleicht sogar Mitgefühl oder Sehnsucht.

Vielleicht symbolosieren Drachen Sehnsüchte nach faszinierenden Welten um aus der realen , leider zu oft grausamen Welt, zu entfliehen.

Ein Ei des Drachens symbolisiert seinen Nachwuchs, für ihn das Kostbarste, das, was für ihn nachhaltig ist.

Drachen inspirieren uns.

So, wie zur Legende des Monddrachens

Es heißt, in einer Zeit, bevor die Menschen Worte hatten, lebte ein Drache, dessen Schuppen das Licht der Sterne spiegelten. Er war weder ein Geschöpf des Himmels noch der Erde – sondern etwas dazwischen.

🐉

In jeder Nacht schwebte er über die Welt, eingehüllt in das rote Leuchten eines uralten Himmelsfeuers. An seiner Seite ruhte ein Gesicht, halb Mensch, halb Mond, das nur er berühren durfte, es war die Hüterin der Träume.

Der Drache bewachte sie, denn in ihrem Schlaf formte sie die Wünsche und Ängste aller Lebewesen. Und wer die Träume kontrollierte, konnte die Welt verändern.

Doch eines Tages begann das Leuchten des Mondgesichts zu verblassen.

Die Träume der Menschen wurden schwer, dunkel, unruhig. Und der Drache spürte, dass eine Macht erwacht war, die älter war als sie selbst.

Er wurde wütend, wisssen dass ” wer die Träume bedroht, bedroht die Welt”

Und unsere Träume sind die vom Frieden auf der Welt, vom Zusammenleben ohne Neid, Hass, Machthunger und Gier.

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