
Es ist die Spannung zwischen Mensch und Maschine.
Szenen, die sowohl industriell als auch symbolisch wirken.
Man steht an den „ Schaltkreisen “, berührt die Systeme, die Abläufe sind stereotyp und oft monoton.
Es ist ein Dialog im Dämmerlicht der LED Beleuchtungen.
Man steht am Interface Mensch-Maschine-Modul, in einer Konstruktion der Kontrolle.
Was fehlt ist die Verbindung zur Natur.
Industrielle Räume sind kalt, technisch, mechanisch, nüchtern.
Träumen ist nicht erlaubt.
Ein Fehler im System, den man in seiner Kontrolle übersieht, kann fatale Folgen haben.
Alle Kontrolle machen Maschinen und man selbst ist wie in einem Automatic Mode.
Alles läuft bis ein Warnsignal kommt, eine Lampe aufleuchtet, Handeln erfordert wird.
Das Monotone kann einem aufwühlen aber auch Ruhe geben, dann, wenn man sich darauf konzentriert.
Ein Weg aus der Entfremdung im Zeitalter der Automatisierung
Warum sind Industriehallen kalt und trocken.
Es entsteht viel Wärme, die ungenutzt verpufft.
Nicht wie in einer Versuchsbrauerei, in der die Restwärme für einen Palmengarten genutzt wird und ein Aquarium betrieben wird, in dem hoch sensitive Fische die Wasserqualität überwachen.
Wir sind auf Profit aus und vergessen, dass wir auch leben und die Lebensbedingungen, die Arbeitsbedingungen
auch Einfluss auf das Leistungsvermögen haben.
Bei Robotersystem spielt dies keine Rolle, aber beim Menschen.
Es ist die paradoxe Ruhe der Monotonie, die Kälte der Industrie, die Entfremdung im automatisierten Alltag,
und gleichzeitig die Sehnsucht nach einem menschlicheren, wärmeren, lebendigeren Arbeitsumfeld.