Cyberträume

Oft hat man Träume an die man sich nur bruchstückhaft erinnert.

In einem Raum ohne Zeit, wo Formen flüstern und Farben schreien.

Wesen, halb Mensch, halb Traum.

Ihre Augen sind Fenster in andere Welten, ihre Glieder tanzen im Takt einer Logik, die nur das Chaos kennt.

Masken fallen, nur um neue zu wachsen.

Geometrie wird zur Sprache, und jedes Quadrat, jeder Kreis erzählt von einer Geschichte, die nie ganz beginnt und nie ganz endet.

Es ist das Unaussprechliche, verkleidet als Figur, verstreut in Fragmenten, vernetzt durch Linien, die keiner zieht – und doch alle folgen.

Aber alles wie in einem Computerspiel, nur vom eigenen Gehirn verursacht.

Letztlich sind dies auch nur elektronische Impulse, nur dass dies mit und in uns selbst geschieht.

Irgendwie fügt sich das scheinbar chaotische zusammen.

Die Logik dahinter ist in seinen Träumen das Einsammeln von abgespeicherten Gedankensplittern.

Wie ein Menue.

Etwas davon, und noch etwas dazu und alles gemixt.

Die Klarheit und Struktur muss man selbst reinbringen.

Und Ab und zu benötigt man ein Cleaning, einen Restart, ein Reload.

Die Programme dazu gestalten wir selbst.

Und wenn wir dies nicht machen sind unsere eigenen Systeme überlastet.

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