Wie auch immer

Feuerwerke aus Farben, Formen und Emotionen läuten neue Perioden der Zeit ein.

Die Welt besteht aus komplexen, vielschichtigen Identitäten.

Alles ist irgendwie vernetzt.

Organisch versus mechanisch, Ruhe versus Chaos, Individuum versus Kollektiv.

Unsere Städte sind die der tausend Gesichter.

Nichts steht still.

Jede Emotion, jeder Gedanke, jede Erinnerung zeigt sich sofort in Farben und Formen in und auf uns.

Manche tragen Labels auf ihren T Shirts, andere Broschen wie Madeleine Albright, alle mit einer expressiven Symbolik.

„Ich habe dein Gesicht gesehen“, sagt die optische einem erfassende Biometrie, und analysiert die Geschichten, die noch keiner kennt.

Und dies weil alles seine Spuren hinterlässt.

Sind wir nicht lebendige Archive.

Da ist immer etwas aus dem man etwas machen muss, reagieren in jedweder möglichen individuellen Art und Weise.

Die Jahre ziehen wie Muster über unsere Haut, Schichten über Schichten, mal leuchtend, mal kaum sichtbar.

Wir tragen sie, ob wir wollen oder nicht.

Manche Linien verblassen, andere brennen sich ein wie Narben aus Licht.

Und während wir durch unsere Welt der tausend Gesichter wandern, erkennen wir uns selbst in den Spiegelungen der anderen.

In ihren Farben, ihren Brüchen, ihren Symbolen.

Vielleicht ist das die wahre Vernetzung: nicht die Technik, nicht die Datenströme, sondern das stille Wissen, dass jeder von uns ein wandelndes Archiv ist, gefüllt mit Geschichten, die sich gegenseitig berühren.

Wenn ein neues Jahr beginnt, ist es wie ein unbeschriebenes Fragment in diesem Archiv.

Ein Raum, der darauf wartet, gefüllt zu werden – mit Entscheidungen, Zufällen, Begegnungen.

Wir hoffen, weil Hoffnung die Farbe ist, die sich nie ganz abwäscht. Sie bleibt, selbst wenn alles andere sich verändert.

Doch das Neue verlangt etwas von uns.

Es fordert uns heraus, nicht nur Zuschauer unserer eigenen Geschichte zu sein.

Es zwingt uns, zu handeln, zu reagieren, zu interpretieren.

Und manchmal auch, loszulassen.

Ein bisschen Glück braucht man immer.

Erst im Rückblick erkennen wir, welche Linien uns geprägt haben und welche wir selbst gezogen haben.

Am Ende bleibt die Wahl: Lernen wir aus den Mustern, die wir hinterlassen, oder laufen wir weiter, bis die Farben sich wiederholen.

Gegen den Mainstream

Visuelle Echos der Gefühle:

eine Mischung aus innerer Unruhe, Komplexität, und vielleicht auch ein stiller Protest gegen das, was unausgesprochen bleibt.

Man versucht gesehen und gehört zu werden.

Gegen den Mainstream ist dies schwer.

Zu leicht wird das was man sagt uminterpretiert.

Die architektonischen und mechanischen Elemente des Seins wirken im Hintergrund wie ein überforderndes System.

Starr, laut, unnachgiebig.

Fast so, als würde man in einer Welt leben, die nur auf Funktion und Kontrolle ausgerichtet ist.

Manchmal lassen die Gedanken, die sich überschlagen, Gefühle, die keinen Platz finden, und eine Umgebung, die keinen Raum für echte Begegnung lässt nicht verdrängen.

Es ist, als würde jemand schweigend inmitten eines komplexen, lauten Systems stehen – mit geschlossenen Augen, nicht aus Ignoranz, sondern aus Selbstschutz.

Man versucht sich zu öffnen, aber das Gegenüber bleibt in einer Welt aus Befehlen, Strukturen und Egozentrik gefangen.

Ist man für Frieden, muss man diesen erst einmal definieren, denn jeder versteht da etwas anderes.

und der Mainstream fließt weiter und man wehrt sich gegen das Mitschwimmen.

Man führt einen inneren Monolog, der gleichzeitig Beobachtung, Kritik und ein stilles Ringen mit der Welt ausdrückt.

Er hat etwas Rohes, Echtes, fast wie ein visuelles Gedicht über das Menschsein in einer Zeit, die oft mehr Lärm als Bedeutung produziert.

Innere Unruhe trifft auf äußere Starrheit.

Ein Bild, das sich zeichnet, eines, in dem das Innenleben vibrierend, sensibel, komplex ist – während die Welt außen mechanisch, laut und unnachgiebig bleibt.

Dieser Kontrast erzeugt Spannung.

Der Wunsch, gesehen zu werden, prallt auf ein System, das nicht zuhört.

Das Gefühl, dass Worte verdreht oder missverstanden werden, ist ein Kernmotiv.

Es geht nicht um Aufmerksamkeit, sondern um Anerkennung der eigenen Wahrnehmung.

Selbstschutz statt Ignoranz.

Die geschlossenen Augen sind kein Wegschauen, sondern ein Versuch, sich nicht vollständig von der Härte der Umgebung verschlingen zu lassen.

Frieden erscheint zu oft als undefinierter Begriff,

Wie kann man für Frieden sein, wenn jeder etwas anderes darunter versteht?

Es geht weniger um Opposition als um Identität.

Weniger um Lärm als um Resonanz.

Weniger um Kampf als um das Bedürfnis, nicht zu verschwinden.

Es ist immer ein Versuch, die eigene Stimme inmitten eines Systems zu behaupten, das oft nur Funktion statt Gefühl anerkennt.

Die Reise des Schattenläufers

In einer Welt, die aus Farben geboren wurde, lebte ein Wesen namens Schattenläufer.

Es war weder Mensch noch Tier, sondern ein Gedanke, der sich in Form gegossen hatte – lang, dunkel, und doch voller Leben.

Es bewegte sich durch das Chaos der Farben, durch Wirbel aus Gelb, Rot und Blau, als würde es durch Emotionen schwimmen.

Die Welt war nicht leer.

Überall tummelten sich kleine Figuren – Gedankenfragmente, Erinnerungen, Wünsche.

Manche waren freundlich, andere flüsterten Zweifel.

Der Schattenläufer hörte sie alle, aber ließ sich nicht beirren.

Er hatte ein Ziel: das Herz der Farben zu finden, den Ursprung der Bewegung, den Ort, an dem alles begann.

Auf seiner Reise begegnete er zwei mächtigen Gestalten.

Die eine war geflügelt, aus Licht und Wind geformt, ein Wesen der Hoffnung.

Die andere war rot, schwer und glühend, ein Wesen der Leidenschaft und Gefahr.

Beide wollten ihn für sich gewinnen.

Doch der Schattenläufer wusste: Er war nicht Teil von ihnen.

Er war der Wanderer zwischen den Welten, derjenige, der Balance brachte.

Am Ende seiner Reise fand er keinen Thron, keine Krone – sondern einen Spiegel.

Darin sah er sich selbst, umgeben von all den Farben, die ihn geformt hatten.

Und er erkannte: Er war nicht nur ein Schatten.

Er war die Summe aller Geschichten, aller Gedanken, aller Gefühle, die ihn berührt hatten.

Und so verschwand er nicht, sondern wurde Teil der Welt – als Bewegung, als Idee, als Erinnerung.

Immer wenn jemand durch Chaos wandert und nach Sinn sucht, ist der Schattenläufer nicht weit.

Als der Schattenläufer den Spiegel berührte, begann die farbige Welt um ihn herum zu flimmern.

Die Farben zogen sich zusammen wie Atemzüge, die Welt hielt kurz inne – und dann öffnete sich im Spiegel ein Weg.

Kein gewöhnlicher Weg, sondern ein schimmernder Tunnel aus Licht und Dunkelheit zugleich, als hätte jemand Tag und Nacht ineinander verflochten.

Der Schattenläufer zögerte nicht.

Er trat hindurch.

Auf der anderen Seite fand er sich in einer neuen Ebene wieder.

Die Farben waren hier ruhiger, gedämpfter, fast wie Erinnerungen an Farben.

Die kleinen Figuren, die zuvor überall um ihn herumgewuselt waren, wirkten nun größer, klarer, bewusster. Sie sahen ihn an, als hätten sie auf ihn gewartet.

Eine von ihnen trat vor.

Sie war aus Linien gezeichnet, die sich ständig neu formten, als würde sie in jedem Moment entscheiden, wer sie sein wollte.

„Du hast den Spiegel gefunden“, sagte sie. „Dann weißt du, was du bist.“

Der Schattenläufer schüttelte den Kopf. „Ich weiß nur, dass ich mehr bin als ein Schatten.“

„Mehr, ja“, sagte die Liniengestalt. „Aber auch weniger.

Du bist ein Übergang.

Ein Reisender zwischen Welten, der Ordnung in das Chaos bringt – nicht indem er es besiegt, sondern indem er es versteht.“

Bevor der Schattenläufer antworten konnte, bebte der Boden.

Die geflügelte Gestalt aus der alten Welt erschien am Horizont, doch sie wirkte verändert – größer, strahlender, fast majestätisch.

Und hinter ihr, wie ein roter Sturm, kam die feurige Gestalt, die Leidenschaft und Gefahr verkörperte.

„Sie folgen mir“, murmelte der Schattenläufer.

„Nein“, sagte die Liniengestalt. „Sie folgen dem, was du in ihnen geweckt hast.“

Die beiden Mächte näherten sich, und die Luft knisterte zwischen ihnen. Hoffnung und Leidenschaft – Licht und Feuer – zwei Kräfte, die selten friedlich nebeneinander existierten.

„Du musst dich entscheiden“, sagte die Liniengestalt. „Nicht zwischen ihnen – sondern darüber, wie du sie führen willst.“

Der Schattenläufer spürte, wie sich die Welt erneut zu verändern begann.

Die Farben warteten. Die Figuren warteten. Die beiden Mächte warteten.

Und zum ersten Mal fragte er sich nicht, wer er war – sondern wer er werden wollte.

Resonanz im Rauschen

Das Leben ist zu oft wie ein visuelles Fragmentarium.

Ein Oszillieren zwischen Technik und Innerlichkeit.

„Fensterblicke“ in ein inneres System.

Nicht nur ein Porträt, sondern ein Interface zwischen Mensch und Welt, zwischen Erinnerung und Mechanik.

Das Leben hat viele Module.

Echos auf das Spiel mit dem „Fragmentarium der Unbeschwertheit“, ein Tanz der Teile, ein Puzzle ohne Lösung.

mental, spirituell, nicht nur auf die Gestaltung der Umwelt bezogen

Das Menschlich wird zu oft durch das Technische gelesen . und der Widerstand gegen die Entseelung regt sich nur leise, er passt nicht in den Mainstream.

Sind wir nicht wie Beobachter, Randwesen, die nicht dominieren, sondern lauschen.

Das ” Selbst ” ist Passage, nicht Zentrum.

Gesichter sind im System, hören die Resonanz im Lauschen.

“Im Inneren der Module kann das Gegenstück wachsen”

Nicht alles ist Fragment. Manches fügt sich im Verborgenen, lautlos, ohne Architektur, ohne Plan.

Zwischen den Schaltkreisen regt sich etwas Unkartiertes, eine Wärme, die nicht konstruiert ist.

Ein Rest von Unbeschwertheit, der sich weigert, vermessen zu werden.

Das Interface hat Risse, und durch diese Risse dringt etwas Menschliches, zart, unorganisiert, ein Flimmern jenseits der Mechanik.

Wir sind nicht nur Beobachter. Manchmal sind wir Quelle, ein leiser Ursprung, der sich nicht erklären lässt.

Das Selbst ist Passage, ja – aber auch Lichtspur, die sich in keinem System vollständig verliert.

Und im Lauschen entsteht Resonanz, die nicht aus Technik kommt, sondern aus dem ungeplanten Zwischenraum.

Spielsteine


Manchmal erscheint die Welt wild, verspielt, fast animalisch in ihrer Energie,

scheint dann Teil eines lebendigen, für uns surreal erscheinenden Kosmos zu sein.

Wir sind nie das Zentrum, auch wenn wir dies meinen.

Es ist ein Zustand der uns zu Spielsteinen eines größeren Spiels werden lässt, ,

zum Teil eines visuellen Regelwerks,

das sich kontinuierlich entwickelst:

„Was taucht auf, wenn das “Ich” sich öffnet?“

Das „Dahinter“ – ist das, was sich bewegt, ohne benannt zu werden.

Vielleicht sind es die Strömungen, die alles verbinden:

Es ist die Strömung, die Erinnerung mit Sehnsucht verwebt und das Spiel mit dem Ernst des Lebens.

Manchmal verdichtet sich alles: Freude, die kurz aufleuchtet, Trauer, die sich in die Knochen legt,

Verlust, der uns durchlässig macht.

Die Tage kippen, Pläne lösen sich auf wie dünnes Papier im Regen.

Ereignisse ziehen vorbei, unberührbar, unaufhaltsam, als wären wir nur Zuschauer unserer eigenen Geschichte.

Die Macht schwindet, die Ohnmacht öffnet einen Raum, in dem wir nichts festhalten können.

Die Würfel fallen, ohne dass eine Hand sie wirft.

Wir stehen daneben und erkennen nur das Muster, nicht den Ursprung.

Agieren, reagieren, verweilen – alles fällt in sich zusammen,

als wäre es ein einziger Zustand: ein Lauschen auf das, was uns bewegt, ohne sich zu zeigen.

Uns bleibt jedoch nicht nur ein stilles Einverständnis mit dem Unverfügbaren, ohne die eigene Würde oder das eigene Spiel zu verlieren,

sondern immer interaktiv in das Spiel des Lebens einzugreifen.

Und,

mit Vertrauen in sich selbst, das Schicksal, Gott, in eine Werteordnung, die nicht von Gier, Neid, Hass geleitet wird,

sondern von Liebe, Respekt und Wertschätzung all dessen was wir haben.

Der Wandteppich der Emotionen

Das Leben kann sehr expressiv sein.

vielschichtige Kompositionen des Seins,

Geflechte aus Emotionen, Erinnerungen und inneren Landschaften.

Viele menschen sind dünnhäutig, empfindsam, reagieren deswegen auch agressiv.

Das „Ich“ sein – verletzlich, wachsam, vielleicht auch erschöpft oder durchdrungen von innerer Intensität.

Bücher, Flaschen, Gebäude, menschliche Silhouetten hinterlassen Erinnerungsfragmente, kulturelle Spuren oder innere Stimmen, die um das zentrale Gesicht kreisen.

Die wellenartigen Linien im Lebenszyklus, manchmal bunt, dann Grün und Blau sind das Wasser, Landschaft oder emotionale Strömungen.

Bewegung, Übergang oder das Dahinterliegende.

Die oft chaotisch wirkende Komposition des Lebens erzeugt eine Spannung zwischen Ordnung und Auflösung, zwischen dem Wunsch nach Struktur und dem freien Fließen des Unbewussten.

Bilder sind wie ein poetisches Fenster – ein „Fensterblick“ in die unskalierbare Schönheit des Inneren, ein Versuch, das Unsagbare sichtbar zu machen.

Vielleicht ist es Teil des „Fragmentarium der Unbeschwertheit“ – ein visuelles Echo auf die Sehnsucht nach Frieden, Bewegung und spielerischer Tiefe.

Unser Denken kommt einem oft vor wie ein meditativer Wandteppich aus Wahrnehmung, Resonanz und innerer Bewegung.

Er liest sich wie ein Manifest der Empfindsamkeit, ein Versuch, die fragile Schönheit des Menschseins in Worte zu fassen, ohne sie zu fixieren.

Der Mond

Wenn man den Sternenhimmel und den Mond ansieht verschmelzen Realität und Fantasie.

Es ist eine Einladung das Universum als Bühne für menschliche Emotionen und Beziehungen zu sehen.

Der Mond ist nicht nur ein astronomisches Objekt, sondern wird zur Leinwand.

Nähe, Verbundenheit, eine Art kosmische Liebe – als ob menschliche Beziehungen über Raum und Zeit hinausgehen.

Der Mond, so nah und doch so fern.

Mystisch, romantisch, aber auch schaurig. So, wie im faden Mondlicht.

Er hilft uns zu verstehen, dass es außer dem Boden und Planeten auf dem wir stehen noch etwas anderes gibt.

Die Sicht zum Mond ist der Beginn der Unendlichkeit.

Auf der Erde nehmen wir den Mond in allen Variationen seines Lichtes wahr, mal gelb, mal rot und in abnehmender und zunehmender Form.

Im nächtlichen Licht des Mondes wirkt alles düster.

Mondschatten, Mondfinsternis, alles der Gegenstand von Betrachtungen.

Gus Backus besingt in seinem Song “Der Mann im Mond”:

Der Mann im Mond
Der hat es schwer
Denn man verschont
Ihn heut’ nicht mehr
Er schaut uns bang′
Von oben zu
Und fragt, “Wie lang′
Hab’ ich noch Ruh′?”

Die Ruhe wird ihm in der Zukunft nicht vergönnt sein.

Zu sehr reizen die Mineralien , oder, dass man auf ihm eine Mondbasis bauen kann, von der die Raumschiffe zu anderen Planeten fliegen können.

Der Mond zeigt uns die Spannung zwischen poetischer Wahrnehmung und technischer Zukunft, zwischen Mystik und Pragmatik, zwischen Sehnsucht und Fortschritt.

Er ist ein Spiegel unserer Zukunftsgedanken.

Das schönste Geschenk

Es gibt Geschenke, die mit nichts in dieser Welt aufzuwiegen gehen.

Kein Reichtum , Besitz und Macht können dagegen ankommen.

Es ist die aufrichtige, uneigennützige , bedingungslose Liebe und Vertrauen von einem Menschen oder einem anderen Lebewesen.

Ein kostbares Gut, das leicht zu verspielen ist.

Viele Menschen, die so einfach durch das Leben gehen lernen dies nie kennen.

Andere meinen die sexuelle Liebe, oder eine platonische Liebe, aber dies ist nicht gemeint.

Es ist nicht beschreibbar, nicht käuflich, keine Werbung kann dafür ein Marketing machen.

Sie ist einfach da, ein Geschenk Gottes, nicht abstrakt sondern einfach nur spürbar.

Es ist die wahre Bedeutung von Liebe und Vertrauen.

Eine Liebe, die jenseits von Besitz, Macht oder körperlicher Anziehung steht – etwas Reines, Bedingungsloses, das nicht durch Worte, Geld oder Werbung eingefangen werden kann.

Es ist ein Geschenk, das man nicht verdienen oder erzwingen kann, sondern das einem einfach zuteilwird – wenn man offen dafür ist.

Diese Art von Liebe ist selten und kostbar, weil sie keine Erwartungen stellt, sondern einfach ist.

Und gerade deshalb ist sie so zerbrechlich – wer sie nicht erkennt oder achtlos behandelt, verliert sie leicht.

Ein Geschenk ohne Preis

Es gibt Geschenke, still und rein,
die passen in kein Kästchen klein.
Kein Gold, kein Gut, kein Königsthron
kommt je an ihre Kraft davon.

Es ist die Liebe, sanft und klar,
die ohne Frage, ohne Gefahr
sich schenkt, ganz frei, ganz ohne Ziel –
ein leises, warmes Lebensspiel.

Sie fragt nicht nach dem Wer und Wie,
kennt keine Pflicht, kein „Gib auch mir“.
Sie ist einfach – wie Sonnenlicht,
das durch die Wolken leise bricht.

Vertrauen, das sich selbst verschenkt,
das nicht an Lohn und Nutzen denkt.
Ein Blick, ein Herz, das dich erkennt,
auch wenn dich sonst kein Mensch mehr kennt.

So viele zieh’n durchs Leben blind,
verpassen, was wir wirklich sind.
Verwechseln Nähe mit Begier,
doch wahre Liebe wohnt nicht hier.

Sie ist kein Wort, kein Werbevers,
sie lebt im Tun, im stillen Herz.
Ein Hauch von Gott, ein Seelenband,
das unsichtbar, doch ewig stand.

Destressing

Was mag in einem vorgehen, wenn man versucht dem Stress aus dem Weg zu gehen und zu meditieren.

Es sind Gedanken, die man versucht zu verbannen, oder aufzuarbeiten.

Was ist drinnen und draussen.

Drinnen – das ist ein offenes Wort.

Es kann das Innere meinen, das Innere des Selbst, oder den Raum, in dem man zur Ruhe kommt.

Beim Meditieren und Entstressen könnten sich die verschiedensten Gedanken oder Empfindungen zeigen –

wie leise Stimmen im Hintergrund, wie Farben, die sich langsam entfalten:

„Ich bin nicht das, was ich leisten muss.“
– Ein Loslassen der Rollen, der Erwartungen, der äußeren Bewegung.

„Ich darf einfach sein.“
– Ohne Ziel, ohne Urteil. Nur Atem, nur Jetzt.

„Was in mir ruht, muss nicht erklärt werden.“
– Ein stilles Vertrauen in das Unaussprechliche, das Dahinter.

„Ich bin durchlässig für Licht und Stille.“
– Wie ein Fenster, das nicht festhält, sondern durchlässt.

„Die Formen dürfen sich auflösen.“
– Wie in einem Bild: Linien, die sich verlieren, Farben, die sich begegnen.

„Ich bin nicht das Zentrum, sondern ein Übergang.“
– Ein Gedanke, der einem oft begleitet – als Einladung zur Leichtigkeit.

„Auch das Chaos hat Rhythmus.“
– Und manchmal ist Entspannung nicht Stille, sondern ein Tanzen mit dem Ungeordneten.

Vielleicht ist das „Drinnen“ kein Ort, sondern ein Zustand.

Ein Schwebezustand zwischen Farben, Erinnerungen, Atemzügen.

Gerade die Zeit vor bestimmten Feiertagen entwickelt Stress, Druck.

Man meint dieses und jenes zu tun, teure Geschenke kaufen zu müssen.

Dabei kann etwas ganz einfaches und vielleicht selbst gemachtes, eine Geste, sich Zeit nehmen, viel mehr bedeuten.

Aber dazu muss man erst einmal kommen und von alle mentalen Belastungen loslassen,

mit einem leisen Befreiungsgesang inmitten der lauten Erwartungsmaschinerie der Feiertage.

Ein Lächeln kann einem glücklich machen.

Man muss immer versuchen “runter” zu kommen, gelassener zu werden, was nicht immer leicht fällt.

Es ist ein sanftes Zurückholen der eigenen Bedürfnisse:

  • Zeit statt Zeug
  • Nähe statt Perfektion
  • Geste statt Konsum

Gelassenheit ist nichts, was man einfach „macht“. Sie ist eher ein Zustand, den man sich immer wieder neu erarbeitet. Und manchmal reicht ein kleiner Impuls:

  • ein Spaziergang
  • ein tiefes Durchatmen
  • ein Moment ohne Anspruch
  • ein Gespräch, das nicht bewertet

Diese kleinen Dinge wirken oft stärker als alles Große.

Destressing ist keine Flucht, sondern ein Gegensteuern.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Zwischen den Fassaden

Hin und wieder muss man stiller Beobachter der Welt sein.

Man hat nicht die Chance laut über das zu reden, was man sieht und denkt.

Aber dennoch kann genau dieses präzise, präsent, aber anonym sein.

Viele stehen für den Mainstream, auch für viele, vielleicht für niemanden.

Es ist das Spiel zwischen den Fassaden mit der emotionalen Tiefe des eigenen Ichs.

Oft mit einer fehlenden Identität und universellem Gefühl.

Manchmal sind es „Stadtgedanken“ – man verbindet die urbane Szenerie mit innerer Reflexion.

Steinwüsten statt der Gärten der Semiramis, dabei könnte dies, wenn man es nur wollte, so einfach sein.

es bleibt ein „Blaues Schweigen“ – trist, melancholisch, kraftlos, die Stimmung äußert sich in der Kleidung..

Wer bin ich in einer Welt, die mich nicht erkennt?

Man ist umgeben von Leben, aber innerlich allein.

Vielleicht muss man sich verabschieden wenn sich nichts ändern lässt;

aber das wäre eine Kapitulation.

Es scheint wichtig zu sein sich immer wieder zu fragen “Wohin führt mein Weg? Was bleibt von mir?”

Man sieht alles, aber wird nicht gesehen – ein stiller Spiegel der Umgebung, tut zu wenig, ist mutlos um laut zu werden.

Es entsteht ein Potenzial von Schönheit und Menschlichkeit mit der Realität der Entfremdung.

Ein Weg wäre initiativ zu werden, einen Idealismus für die Natur, die Umwelt, Pflanzen und Tiere zu entwickeln.

Aber die Menschen haben nichts gelernt.

Für Aliens wären wir ein Horrorplanet.

Anstatt die eigene Lebensbedingungen zu verbessern, kultiviert mit uns, den Tieren und Pflanzen umzugehen, führen wir Kriege, freuen uns im TV Kriminalspannung zu sehen, Gewalt vermehrt sich,

und bei dem Abwurf der vielen Bomben, Munition, Drohnen und Raketen fragt kein Mensch nach den Umweltschäden ,

aber regt sich auf wenn man Müll nicht richtig trennt oder CO2 produziert, in dem man mit Holz oder Öl heizt.

Es ist die permanente Selbsttäuschung aus reinen Mainstream Gedanken und pseudoumweltschützenden Argumenten, ein Selbstbetrug.

Kriege sind nur für die Kriegsgewinner von Nutzen, nach den Menschenleben fragt niemand,

auch nicht nach denen die wirklich hinter allem stehen und Macht haben.

Eines vergessen alle.

Reichtum und Macht vergehen, mitnehmen kann man nur die Endabrechnung der Balance dessen was man getan oder nicht hat, und die Liebe. Alles andere ist dann weg.

Und dies sollte man bei all seinem Tun berücksichtigen.