betroffen

Betroffen,

irgendwie bedeutet dies von einer Situation oder Nachricht emotional berührt oder getroffen zu sein.

Es ist nicht das Oberflächliche, das einem höchstens tangiert, so,

wie ein mentaler Streifschuss, der in die Bedeutungslosigkeit fliegt.

Es geht tiefer.

Auf einmal ist man bedrückt, betreten, belastet und bekümmert

Nicht alle Gefühle kann man kontrollieren und gleich deleten.

Wir haben keinen mentalen Firewall.

Oft weiß man gar nicht, was einem da berührt.

Ein Bild dass an etwas erinnert,

Schatten der Vergangenheit.

Aber die Auslöser sind nicht die Schatten, sondern die auf einem einströmenden Ereignisse.

Manchmal sind unsere Emotionen und Reaktionen auf diese nicht immer rational oder logisch.

Wir sind komplexe Wesen, und unsere Gefühle können von vielen Faktoren beeinflusst werden – von persönlichen Erfahrungen über kulturelle Einflüsse bis hin zu biologischen Prozessen.

Es ist wichtig, dass wir uns selbst und anderen gegenüber einfühlsam sind, wenn wir mit solchen Situationen umgehen.

Jeder Mensch nimmt eine Situation anders wahr, folgert unterschiedlich.

Die Betroffenheit hat andere Gesichter.

Den einen lässt es kalt, den anderen trifft es.

Aber wie managt man dies. Kann man sein eigener Gefühlsmanager sein?

Der innere Konflikt zwischen emotionaler Betroffenheit und Logik ist eine komplexe Herausforderung.

Aber hat man die Zeit, um die eigenen Emotionen zu erkunden.

Warum fühlt man sich betroffen und welche Gedanken oder Überzeugungen stecken dahinter.

Emotionen sind ein natürlicher Teil unseres Menschseins.

Die Logik fragt ob der Konflikt wirklich so wichtig ist, wie er einem erscheint.

Manchmal können wir uns in unwichtigen Details verfangen und unsere Emotionen überbewerten.

Die Balance zwischen Logik und Emotionen macht es aus.

Manchmal können sie sich ergänzen.

Gespräche, nicht die Selbstgespräche zwischen seinem logisch orientierten und dem mental geleiteten “Ich”, sind gemeint.

Mit anderen über Gefühle und Konflikte reden um andere Perspektiven zu hören und vielleicht gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Die Lösung liegt in der inneren Suche nach Kompromissen, die sowohl emotionalen Bedürfnisse als auch logische Aspekte berücksichtigen.

In der Werbung kommt ein Bild eines fast verhungernden Kindes. Es macht einem betroffen, man hat sofort Mitleid.

Das ist ja beabsichtigt, man soll Spenden. Mit nur sanften Bildern bringt man niemanden dazu, es muss schon treffen.

Rational erkennt man, dass dahinter einer der drei größten Wirtschaftszweige, nämlich der soziale, steht, der sich mit humanitären Anliegen und Projekten befasst.

Es bleibt aber der Umstand, dass viele Kinder, wie auf einem solchen Bild leiden müssen.

Und, um wirklich zu helfen, bedarf es anderer Lösungen.

Die Reflexion der Hintergründe ist der Beginn der Straße des Handelns, es ist das Nachdenken über die strukturellen Ursachen von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit.

Mit den zahlreichen Berichten und Bildern der Zerstörung und Grausamkeiten der aktuellen Kriege ist es das Gleiche.

Je tiefer man in seine Emotionen einsteigt und diese reflektiert, nach den Ursachen und Gründen fragt,

um so mehr erkennt man,

dass der Unfrieden und die Gründe in uns selbst liegen.

Auch die Verantwortlichen Politiker sind Menschen, mit Emotionen, unterschiedlichen Zielvorstellungen, und so handeln sie.

Auch sie müssten zuerst den Unfrieden in sich selbst erkennen um dann betroffen zu werden.

Der Blick in den Spiegel sollte die Reflektion des eigenen Ichs zur Folge haben.

Das geschieht nicht.

Zu oft fehlt der emotionale Bodenkontakt, die Haftung , die einem seinen Platz zwischen Himmel und Erde bewusst macht.

Es ist einfacher seinem eigenen Blick in den Spiegel auszuweichen, sich vielleicht nur auf ein Kämmen oder Zähneputzen zu konzentrieren.

Das hilft aber niemanden.

Man muss erst selbst von Etwas betroffen sein um all das zu verstehen und Lösungen zu finden.

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betroffen

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