alles in Butter, oder alles in gelb

Wie in dem Lied von Udo Lindenberg:

“…ich glaub dass unser Dampfer untergeht, aber sonst ist alles klar auf der Andrea Doria…..”

Positiv, beruhigend, kein Grund zur Sorge.

Gelb als sonnige und fröhliche Farbe, eine, die ermuntert.

Es ist nicht die Farbe des Zorns.

Es erinnert an Zitronen, warme Sonnentage, an Sonnenblumen.

Momente um das Leben zu geniessen.

Schade, dass die Sonnenblume von der Farbe des Friedens zu der aggressiven Farbe des Kämpfens geworden ist.

Die Friedenstauben sind mutiert, die Sonnenblumen haben ihre Blätter verloren.

Ein Trost ist es, dass diese immer wieder neu wachsen, den jede Sonnenblume hat viele Kerne , aus denen alle Pflanzen entstehen können.

Einige denken an Sonnenblumenöl, daran, dass es immer teurer wird, und an die Länder aus denen es kommt.

Ein Leben in gelb lässt assoziieren.

Tanzende Zitronen, sich im Wind neigende Blumen, Sonnenstrahlen, gelbe Felder, den Senf blühend sehen.

Der Himmel muss nicht immer grau sein.

Das Gelb der Morgenröte, das Summen der Bienen lässt das Herz glänzen, reife Früchte,

ein optimistisches Bild.

Gelb kann aggressiv, signalisiert Vorsicht.

Deswegen wird es auch als Ampelfarbe verwendet.

Nicht los, nicht Stop, dazwischen.

Gelb kommt in vielen Nationalflaggen vor.

Manchmal als Streifen, dann als Stern oder als Fläche.

Gelb lässt die Geister scheiden. Manche mögen die Farbe, andere überhaupt nicht.

Entscheidend ist der Kontext, die Situation, die persönliche Wahrnehmung.

Es ist die Farbe, die man mir Rot und Blau, weiss und schwarz mischen kann.

Ein farbiges Zünglein an der Waage, nicht nur in der Politik.

Eine Farbe, bei der Überraschungen drin sind.

alles in Butter oder alles in gelb

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Intermezzo Zukunft

Ein vorübergehendes Ereignis, nicht nur musikalisch.

Intermedius, dazwischen befindlich.

Gedanken zwischen Gegenwart und Zukunft.

Es könnte auch der Titel eines Kriminalromans sein,

über den Versuch die Zukunft hinaus zu schieben.

Aber dies geht nicht.

Jedes Zwischenstück hat eines davor und eines danach.

Wir können jedoch hochrechnen und Visionen entwickeln, wie das Leben in der Zukunft ausschauen mag.

Steinwüsten, mutierte Tiere und Pflanzen, ganz groß oder ganz klein.

Nichts wird so sein wie es heute ist.

Alles was wir tun ist nur ein Intermezzo des Schicksals, ein Zwischenspiel im Mainstream des Lebens.

Unser Gastspiel auf der Erde ist in dieser Form als Mensch wie ein Wimpernschlag des Seins,

und mit diesem wollen wir nachhaltig sein?

Der blaue Planet, unsere Erde duldet nur ein eingeschobenes Stück ,

eine szenisches, manchmal theatralische, mitunter lautstarke Episode, die dann wieder in der Ewigkeit verpufft.

Wie Eintagsfliegen des Seins, die die Dimensionen ihrer Existenz nicht einordnen können.

Trotzdem kann das Intermezzo bedeutend sein,

in genau der Zeit, in der es geschieht.

Es ist das im Augenblick leben und diesen gestalten, und,

was man in dieser Zeitspanne bewältigen und bewirken kann,

hat die Chance auch für die Zukunft bedeutend zu sein.

Manchmal ist das Intermezzo eine Begegnung am Rande des Geschehens, das Zwischenspiel zwischen Geburt und Tod.

Die Pausen, die Momente zwischen den Ereignissen sollte man genießen,

sie bieten unzählige Perspektiven.

Die kleinen und großen Intermezzi formen unser Leben und unsere Zukunft.

Jeder Moment hat die Chance bedeutsam zu werden, man muss nur alles bewusst leben.

Dazu gehören alle beruflichen, politischen, ethischen Entscheidungen, die möglichen Wendepunkte.

Mit unserer Art und Weise der Bildung und des Lernens legen wir Grundsteine für die Zukunft.

Begegnungen mit anderen Menschen , Freundschaft, Liebe, Kontakte, soziale Bindungen können mehr als ein bloßes Intermezzo sein.

Nutzen wir doch die Chancen die wir haben und gestalten aus den Intermezzi die Zukunft mit.

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Intermezzo Zukunft

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Einmal reicht nicht

Manchmal reicht es nicht aus zu wissen was eigentlich los ist, was etwas bedeutet,

eher,

man muss wissen, was das alles nicht bedeutet.

Verstehen alleine nützt nichts, wenn man es nicht umsetzt.

Tut man dies nicht bedeutet dies eine stillschweigende Toleranz.

Man sollte wissen was man will, aber auch was man nicht will.

Manchmal muss man für das, was man will, auch kämpfen, es fällt einem nicht immer zu.

Dazu sollte man wissen was man eigentlich will, und dies bedeutet zu lernen sich selbst zu kennen und über sich und das eigene Sein im Klaren zu sein.

Viele nehmen sich dazu nie die Zeit und leben in den Tag hinein, leben , aber nicht bewusst.

Die Redewendung ” einmal reicht nicht” hat auch eine andere Bedeutung, nämlich die der Maßlosigkeit.

Es gibt Menschen, die sind habgierig, fresssüchtig, können nichts auslassen, sie verwechseln ” in Maßen” mit “in Massen”.

Andere Menschen sind sehr geduldig.

Da muss viel geschehen bis sie reagieren.

Erst, wenn das Fass zum Überlaufen voll ist, reicht es, und das kann viele Mal sein.

Das ” einmal reicht nicht” trifft auf Entschuldigungen zu.

Einfach nur zu sagen ” es tut mir leid”, reicht nicht, es müssen da schon taten folgen.

Das Leben kann ganz nett verzwickt sein.

Es geschehen so viele Dinge, die unmöglich zu verarbeiten sind.

Ohne Schwerpunkte zu setzen, verläuft man sich mental und ontologisch, schnell ist man auf falschen Wegen, die aber alle zu korrigieren sind.

Sich besinnen, zu meditieren kann helfen.

Vielleicht muss man falsche Wege gehen um den richtigen zu finden.

Das ” einmal” ist keine nur numerische Aussage, im Prinzip keine der Mengenlehre, kann es aber sein.

Alles auf einmal geht nicht.

Wenn man immer wieder seinen eigenen Standpunkt, seine Werteordnung als Maßstab nimmt, weiß man wenn etwas reicht oder zu viel ist.

Bei Tabuthemen reicht einmal.

Auch ändern sich die Menschen nicht immer. Erst dann, wenn sie selbst kritisch und substantiell von etwas betroffen sind.

Bei den angenehmen Dingen des Lebens kann man nicht genug bekommen, einmal reicht zwar , aber mehr wäre besser.

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Einmal reicht nicht

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verwundert und verdattert

verwundert, nicht verwunschen oder verwirrt, eher verklärt.

Irgendwie unecht wirkend, wie aus einer anderen Welt kommend.

nicht nur irritiert wirkend, auch andere irritierend.

Es gibt Situationen wo die Realitäten nicht übereinstimmen.

Es gibt da keine Kongruenz, das Bild stimmt nicht.

Entgeistert, aber es soll doch keine Geister geben.

Eher vielleicht fassungslos, ein bisschen hilflos, verworren, überrascht.

nicht in Schablonen passend.

” I am confused” könnet man sagen.

Die Welt ist voll von Überraschungen.

Manche versteht man, andere, insbesondere ein Verhalten oder bestimmte Regelungen, kann man nicht verstehen.

Dann, wenn1 plus 1 nicht 2 sondern eine andere Zahl ergibt, dann,

wenn nicht das Numerische zählt, sondern die Masse, das Gewicht des Gegenstandes 1 und 2 völlig unterschiedlich sind, so wie die Maus und der Elefant.

Der kleine Unterschied kann große Auswirkungen haben, und die Gleichung 1 plus 1 stimmt nicht mehr.

Das Tag-tägliche zeigt uns reale Irrationalitäten.

Die Preise für alles steigen, alle begründen das mit steigenden Rohstoff und Energiepreisen, aber tatsächlich stimmt dies nicht, es sei denn man schaltet die günstige Energie ab und kauft teure ein.

Die Aktienkurse fallen, aber wer ist der daran Verdienende?

Algorithmen und AI bestimmen was passiert und alle nicken brav dazu.

Friedenstauben erleben ungeahnte Mutationen zu Falken und stellen alles Bisherige auf den Kopf.

Es müsste ein Wunder geschehen um das Verwundern in das Bewundern schöner Wunder umgewandelt werden kann.

Man darf die Hoffnung nie aufgeben,

und,

vielleicht kann man sich dann einmal wieder über schöne neue Wunder wundern.

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Die Erde ist wie ein Fleckenteppich

Die ewige Baustelle Erde.

Menschen kommen und gehen, bauen dies und das, reissen es wieder ab, bauen neu auf, ein immer hin und her.

Zerstörung, Wiederaufbau, Neubau, dann Abriss und ringsherum die Pflanzen, Bäume, Tiere, Lebewesen aller Art.

Nichts ist bleibend, alles nur wie eine Momentaufnahme, die im Auftauchen schon Geschichte ist.

Auch alles, was uns ärgert ist genau so schnell wieder weg und vorbei.

Menschen oder Umstände, die einem brüskieren, sollten an einem einfach abprallen, und nicht wie Ping Pong wieder zurückkommen, sondern „das Ping „ sollte irgendwo in der Ewigkeit sein, verloren in sich selbst.

Die schöne Dinge des Lebens sollten wir geniessen , hegen und pflegen, schauen, daß unser Teil des Fleckenteppichs mit den buntesten Mosaiksteinchen und Glitzersteinchen gefüllt ist. Strasssteinchen können überall eingenäht werden.

An dem grossen Teppich wird überall weiter gewebt. Es kommt andauernd etwas dazu.

Er breite sich in allen Dimensionen aus.

Zwar gibt es Motten, die versuchen in die Flecken anderer Löcher zu beissen, aber alles wird schnell wieder repariert.

Entziehen wir den Motten ihre Lebensgrundlagen; sie sollen sich neu orientieren, lernen die Löcher wieder zu reparieren.

Die Zeit heilt. Sie lässt vergessen. Das Unwichtige und nicht Nachhaltige zersetzt sich, löst sich in neue Bauelemente auf.

Alle die Wichtigtuer, Macht Habenden vergehen, aber die Baustelle Erde bleibt, entwickelt sich weiter.

Sowohl dem Mikro-als dem Makrokosmos sind keine Grenzen gesetzt.

Immer grösser und immer kleiner ergänzen sich zum grossen Fleckenteppich des Schicksals, bei dem alle Fäden zusammen hängen und einen Sinn ergeben.

So leisten wir mit unserem Leben einen Betrag, daß der Teppich bunter, schöner und Freude machend wird. 🙂

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Die Erde ist wie ein Fleckenteppich

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implodieren

Jeden Tag strömen so viele Eindrücke auf einem zu, daß man all diese gar nicht verarbeiten kann.

Der Außendruck kann so groß werden, dass man sich entweder abkapselt, mental verbarrikadiert, mit einer dicken Panzerung versieht, oder all das an sich heran lässt, und ,

die Folgen zu ertragen hat.

Bei einer Explosion kann man all das, was kommt wieder heraus lassen, aber es es trifft dann die anderen Mitmenschen.

Das Implodieren bewirkt das Gegenteil.

Es darf nie so weit kommen, das man sich wie eine zerdrückte Dose fühlt,

oder als der Spielball dieser Welt.

Nicht das ” Booom”, sondern das ” Bummm” zeigt die Wirkung.

Einengung statt Ausdehnung.

Das Implodieren ist, dass man einem immer meint sagen zu müssen, was man zu denken, sprechen hat, wie man zu sein hat.

Wer hat das Recht bestimmen zu wollen mit wem man sich trifft, wie man sich anziehen soll, was man zu arbeiten hat?

Die Medien, die Mitmenschen, die unreflektierte Meinungen und Aussagen einfach nur übernehmen,

und einem dann die angenommene Vorstellung des Seins und der aktuellen Geschehnisse aufdrücken wollen?

Ein ” Ja” zum ” Nein”.

Das Gefühl explodieren zu wollen könnte hoch kommen, aber der Außendruck bewirkt das Gegenteil.

Seine eigenen Gefühle darf einem niemand vorschreiben, emotional sollte man nie gleichgültig und erstarrt sein.

Das zu viel Sehen von Verbrechen, Gewalt, Ungerechtigkeiten und Kriegen lässt einem wenn man nicht dagegen hält, emotional abstumpfen.

Dissoziationen und Depersonalisationen schaden nur.

Man ist nicht hilflos, man kann sich immer wehren.

Lieber Assoziationen haben, aus sich heraus gehen

Einfach die negativen Gedankenkreise durchbrechen alles versuchen ausgewogen zu sehen.

Zu vielem sollte man einfach ” nein” sagen, seine eigenen Schwerpunkte setzen

Grenzen setzen gegenüber dem, was man aufnehmen und an sich heranlassen soll.

Menschen und Dinge, die einem herabziehen einfach meiden, die Gedanken daran ” deleten”.

Nichts in der Welt ist perfekt.

Immer perfekt sein zu wollen baut überflüssigen Druck auf, der unnötig belastet.

Es gibt keinen Grund falschen Idealen hinter her zu laufen. Fehler machen bedeutet Lernchancen zu haben.

Öffnet man seine Augen sieht man so viel Schönes.

Oft kann man inmitten des Betons aus einem Spalt eine kleine Blume wachsen sehen.

Einem Samenkorn ist es egal wo es keimen kann, es findet immer einen Weg zum Licht, zur Sonne, zur Wärme.

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Strömungen

Strömungen gibt es viele Arten.

Flux, flow, current, stream, movement.

In der Luft, im Wasser, politisch, ideologisch.

Schuld daran sind die Temperaturunterschiede, physisch, mental., chemisch.

Es ist die Bewegung, die Hydro-Thermo-Aqua und Aerodynamik, die elektrischen Ströme.

In allen Lebensbereichen, der Medizin, der Forschung, der Wirtschaft, der Mode, der Kunst.

Strömungen können alle Bewegungen entscheidend verändern.

Oft erkennen wir nicht, dass sich alles auf der Erde in einem Zusammenhang befindet, nichts ist pur isoliert

Wo die Strömungen hingehen, wie stark sie sind lässt sich nicht immer messen oder gar prognostizieren.

Strömungen können alles verändern.

Wird es im Wasser zu warm oder verändert sich der Salzgehalt, wechseln die Fische in andere Teile des Meeres.

Laminar oder turbulent, nicht nur im Wasser, auch an der Börse, bei Verhandlungen, im Leben.

Alles kann das Klima verändern.

Man kann sich Strömungen entgegen stellen oder sich treiben lassen,

oder,

einen strömungsunabhängigen Ort suchen, wo man einen festen Grund unter sich hat.

Physikalisch gibt es die Strömungslehre, in der Tier-und Pflanzenwelt die Verbreitung, die Biodiversität.

In der Wirtschaft, Mode und Politik kann nichts voraus berechnet werden.

Es gibt keine feste Landkarte, auf der alle Strömungen dieser Welt verzeichnet sind, und wenn, sind sie vielleicht im Erstellen schon veraltet.

Es gibt im Spiel des Lebens zu viele Unbekannte, die durch das eigene kognitive Radar nicht immer erfasst werden.

Wir machen es nicht viel anders als die Fische mit der Schwarmintelligenz.

In Fischschwärmen stößt keiner aufeinander, niemand berührt sich.

Nur bei uns Menschen funktioniert das nicht.

Bei Paniksituationen werden wir oft kopflos, der Verstand setzt aus, das Gefühl funktioniert nur reduziert.

Alles Leben ist im Fluss.

“Panta rhei”, die heraklitische Lehre.

Niemand kann zweimal in den gleichen Fluss steigen, das Wasser verändert sich immer, es ist nie das gleiche Wasser.

Man muss sich nicht treiben lassen, eher seinen festen Standpunkt finden, wissen wo man sich befindet, seinen inneren Kompass haben, den roten Faden des Schicksals, einen Rettungsanker haben.

Das Leben folgt den Regeln des Schicksals aber man selbst entscheidet immer wieder selbst wo die Strömungen des eigenen Lebens hingehen.

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Strömungen

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Gedankensplitter

Anregungen, Impulse, manchmal einfach auftauchend.

Der Versuch der Rekonstruktion von Erinnerungen.

Man denkt, oder es denkt. Nicht geplant, einfach von irgend einem Impuls angeregt,

sich seinen Weg suchend.

” ich bin auch noch da” so klingt es und ist schon wieder weg.

Andere sind stumm, bleiben in einer Gedankenschleife, im Schweigen gefangen, bis eine mentale Tür aufgeht.

Im Spannungsfeld zwischen Zukunft und Vergangenheit, oft zeitlos, irgendwann und irgendwo stattfindend.

Oft wenig konkret, ein paar Details gemischt mit Neuem, ein mentaler Mix von Fragmenten des Seins.

Etwas vom Baum des Lebens, wissend ,

dass es ja nicht nur Baum und Bäume oder Wälder sind, die einem anregen.

Es ist die ganze Erde mit allen Facetten, mit all dem, was sich davon in seinem Unterbewusstsein festgesetzt hat.

So die Frage: Gibt es ein Ende der Welt. Die Antwort ist nein. Die Erde ist rund, und wer weiss denn schon wo der Anfang oder das Ende ist. Egal wie man geht , man kommt immer irgendwo heraus.

Die eigene Gedankenwelt zimmert sich aus allem was sie hat etwas zusammen, was einfach nicht passt.

Es sind Träume, Nacht-und Tagträume.

Einfach so.

Im Supermarkt seines mental Gespeicherten.

Manchmal ist es ein Stop an den Haltestellen seines Lebens, warten daß man abgeholt wird, oder umsteigen, einsteigen kann, in eine neue Reise .

Gedankensplitter können eine Orientierungshilfe sein. Das Billet in neue Ideen.

Der kreative Funke.

Man muss das Überleben beenden um zu leben und Gedankensplitter können dazu beitragen und einem helfen das Gestrüpp des auf einem täglich Einströmenden zu durchdringen.

Vielleicht bedeutet dies nur einmal das Mobiltelefon wegzulegen, sich hinzulegen oder hinzusetzen, zu meditieren, Stille geniessen, sich selbst sein,

um dann seinen Gedanken wieder freien Lauf zu lassen.

Gedankensplitter

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So und sowieso

So, wie im Lied von Mark Foster:

” Ein stranges kleines Leben, verläuft auf Seitenwegen.

Ich such die Mitte, doch mein Glück liegt meist daneben…….

egal was kommt, es wird gut, sowieso….”

Immer geht eine neue Tür auf.

Egal was kommt , fühl mich gut, sowieso.

Das Leben hat so schöne Facetten, dass man zwangsläufig zum Optimisten werden muss.

Sowieso bedeutet nicht nötig, überflüssig, es geschieht eh.

Bloß, dennoch, jedoch, trotz und alledem.

Mehrere Synonyme für ein ” wenn und aber”.

Viele Dinge im Leben sind selbstverständlich, wir reflektieren sie jedoch zu wenig.

Wir haben zu Essen und zu Trinken, es gibt Strom, Geld, also was solls.

Was ist, wenn das alles auf einmal weg ist.

Dunkelheit, kein Licht, Kälte.

Von einem ” auf alle Fälle” ausgehend, rechtfertigen und erklären wir den vermeindlichen Sachverhalt des Lebens,

oder

betonen das für uns als wichtig Erscheinende, was vielleicht objektiv gar nicht so wichtig ist.

Sowieso bedeutet auch Hoffnung.

Es gibt Menschen, die könnten Herr oder Frau Sowieso heißen, denn sie erledigen die Angelegenheiten ohne das jemand ihnen dies gesagt hätte, sie tun es sowieso, egal wie und warum.

Manche sind unbelehrbar, sie verneinen und negieren alle möglichen Ratschläge und tun einfach das, worauf sie Lust haben.

Das Leben der Lernresistenten und Egomanen.

Was interessieren denn schon die Mitmenschen.

Viele Probleme dieser Welt werden irgendwie und sowieso gelöst, ob das, was heraus kommen mag, das Richtige ist, zeigt erst die Retroperspektive der Zukunft.

Sowieso, ein Wort der Besinnung. Alles geht immer wieder weiter, nichts bleibt stehen.

Sowieso.

So und sowieso

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Lebenspuzzle

Es gibt keinen Rahmen, keine Beschränkung, kein Formzwang, die einzigen Grenzen sind die dimensionale Beschränktheit , die Geschwindigkeit und Farbigkeit.

Das Gewesene manifestiert sich als Footprint, hinterlässt Spuren, sichtbare, auch unsichtbare.

Das Puzzle pulsiert, erweitert sich mit jedem neuen Tag.

Wir sind nicht nur Konsument, Spieler, Zusammensetzer des Puzzler, sondern Mitgestalter.

Oft gibt es einen roten Faden, der eher farbig ist, mal dick, mal dünn, dann fast nicht erkennbar, nicht einmal das Ziel erahnbar.

Mit der Geburt ist ein Grundsortiment der Puzzleteile gelegt, das ” Woher”, und wo, der Ort des ersten Mitwirkens, DNA, Begabungen, Talente, die Ausgangsbasis.

Alles danach kommt einfach.

Künftige Mitspieler sind unbekannt.

Ein sich selbst immer wieder neu erfindendes Puzzle.

Es gibt keine Schablone.

Tag-täglich kommen neue Teile dazu, nur der Raum ist offen.

Jeder hat sein Puzzle, und,

es ist ein Glücksfall, wenn Puzzleteile verschiedener Menschen kongruent sind, so,

wie die der Liebe.

Manche weisen Ähnlichkeiten auf, gemeinsame Ausbildung, Arbeit, es sind die Querverbindungen zu anderen Puzzles.

Nicht alle Puzzleteile sind diejenigen, die wir wollen.

Sie sind da und nicht veränderbar, wir müssen sie ins Gesamte einsetzen.

andere können wir negieren, uns einreden, sie würden nicht passen.

Zwischendurch gibt es Lücken.

Puzzleteile der Geschichte verschwinden, oder unser Gedächtnis lässt sie farblos oder weiß werden.

Bekommen wir Demenz wird das Puzzlefeld immer heller und nur noch wenige Teile sind erkennbar.

Trotzdem spielen auch die weißen Teile eine wichtige Rolle. Sie sind dann die Füllstücke des Schicksals.

Andere Menschen können davon den einen oder anderen Puzzleteil wieder mit Farbe versehen.

Erinnerungen, und neu Erlebtes.

Manche Puzzleteile haben Leuchtfarben, sie sind hell, wie Sterne des Glücks, Smileys des Schicksals, andere sind mit Tränen gefüllt.

Entscheidend ist es zu verstehen, daß wir alle Teile eines unermesslich grossen mehrdimensionalen Puzzles sind, eines,

das wir nicht im Stande sind in seiner Fülle zu erkennen.

Aber das müssen wir auch nicht.

Neugierig auf die neuen Puzzleteile, sich Gedanken über Optionen zu machen, abhängig von dem, was man eigentlich will.

Wählen wir die Pastelltöne ist es vielleicht zu hell, Glanzfarben könne es kitschig wirken lassen, nehmen wir die der Natur haben wir die Chance ein harmonisches Puzzle zu bekommen.

Bekleckern wir es mit Unsinnigem und Überflüssigen können wir die Flecken nicht wegbekommen.

Sie sind auch ein Teil des Puzzles.

Am besten wäre es, wenn die Glückspuzzles überwiegen,

aber mit einem einfachen Lächeln können wir das steuern.

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Lebenspuzzle

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