Synopsen

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Das Ganze zusammen sehend. Im Altgriechischen ” Synopsis ” Übersicht,

aus syn =zusammen und opsis =Sicht

Eine Synopse ist weiblich.

Eine Übersicht, eine Gegenüberstellung.

zum Beispiel verschiedene Software Darstellungen,

online tools zum Vergleich von Texten.

Die ersten drei Evangelien der Bibel haben viele Gemeinsamkeiten, so daß sie sich gegenüber gestellt werden können.

In modernen Gutachten, als Case based evidence,

in der Politik der Vergleich von Parteiprogrammen zu bestimmten Themen.

In der Rechtswissenschaft, wenn es neue Gesetze gibt,

das Alte  und Neue einander gegenüber stellen.

Das Schwierige ist immer die Quellen zu vergleichen,

denn faktisch können viele Menschen zur gleichen Zeit ähnliche Gedanken haben und niederschreiben.

Was weiß man, woher etwas kommt ? von wem?

Im Grunde lebt man als Synopse, man spricht, und irgend woher kommt die Sprache, ein Begriff, ein Wort.

Entscheidender, als das woher,  ist das, was man daraus macht. Das Vernetzen,  das daraus folgern können.

Nur, würde man öfters…

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Misstrauen

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Nicht wissen, was ist, und wenn warum, dann noch ob das überhaupt stimmt,

ob die eigene Realität auch die der anderen ist,

wenn man nicht vertraut und etwas Böses hinter dem handeln des anderen vermutet.

Schlecht, wenn ein Klima das des Misstrauens wird, gegenüber Menschen , die man zu kennen glaubt, gegenüber der Politik und ihren Akteuren

Misstrauen kann nur durch Vertrauen kompensiert werden,

oft gibt man einen Vertrauensvorschuss, in der Hoffnung, daß die entsprechende positive Erwartung eintritt

aber nicht wissend ob und wenn und wie.

Trennt man das Wort, klingt das schon viel besser, Miss und Trauen, beides lässt Angenehmes assoziieren

Und so setzen wir einfach Vertrauen gegen Misstrauen,

und gehen davon aus, das alles immer schlimmer kommen könnte, als es dann tatsächlich passiert.

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Hoffnung oder hoffnungslos

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Jedes Jahr feiern die Christen Weihnachten. Das Fest des Friedens.

Leider hält dieser immer nur kurz, wahrscheinlich weil man diesen immer wieder vergisst.

Hoffnung ist das Vertrauen in die Zukunft; es gibt aber auch eine trügerische Hoffnung, etwas zu erhoffen was unrealistisch und unerfüllbar  ist, und einem Wunschdenken entspringt.

Reduziert man Hoffnung auf eine einfach positive Erwartung kommt man der Realität näher.

Sprüche, wie ” Die  Hoffnung stirbt zuletzt” helfen nicht weiter.

Hoffnung kommt vom Mittelhochdeutschen ” Hopen, hüpfen”, weil man in freudiger Erwartung hüpft.

Zur Schwangerschaft hatte man früher gesagt ” in Hoffnung”

Hoffnung ist oft von der Sorge begleitet, dass das Erhoffte nicht eintreten wird.

Für Christen sind  Glaube, Liebe und Hoffnung Tugenden.

Singulär zumeist positiv verwendet, im Plural eher negativ.

” Man soll sich keine Hoffnungen machen”

Im Islam beschreitet der Gläubige die Wege zu seinem Herrn mit zwei Flügeln, der Furcht und der Hoffnung.

Für Hindus ist die ewige Wiedergeburt der Seele die Reinkarnation, Die Seele ist gefangen in einem ewigen Kreislauf. Die Hoffnung auf Befreiung aus diesem  ist die Moksha.

Im Buddhismus ist der Geist in  der Erleuchtung jenseits von Furcht, Hoffnung und falschen Vorstellungen.

Beim Reflektieren, wie Menschen mit  unterschiedlichen religiösen und kulturellen Zugehörigkeiten Hoffnung erleben zeigt sich, dass Hoffnung jedenfalls besser ist,

als das Gegenteil, die Depression und Enttäuschung, das Aufgeben und Resignieren.

Hoffnung kann der Motor sein, etwas zu bewegen, die positive Erwartungshaltung zu versuchen in die Tat umzusetzen.

Hoffnung kann Mut machen nicht aufzugeben, zum Beispiel wenn man schwer erkrankt oder erschöpft  ist.

Oft erkennt man seine eigene Leistungsfähigkeit, auch die Leidensfähigkeit nicht, und , wenn man denkt es geht nicht mehr, kann die Hoffnung einem zum ” weiter” treiben.

So scheint es besser zu sein sich auf das jetzt und das nach dem Jetzt zu konzentrieren statt auf die Ängste, dass man seine Ziele nicht erreicht.

In jedem Dunkel sind Lichtstrahlen zu sehen, und Grün, die Farbe der Natur, die des Wachsens, des Grases, der Blätter der Bäume ist nicht ohne Grund die Farbe der Hoffnung,

auch darauf, dass hinter all dem Sein eine höhere Logik steckt, die zu verstehen wir einfach zu beschränkt sind,

weil wir eben menschlich und von dieser Welt sind