Konklomerat

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Der Tag ist vorbei, vieles geht en passant an einem vorbei.

Das war erledigt, dies hat nicht geklappt, da war Freude , dort Ärger.

Jeder Tag ist anders, jeder immer wieder neu,

ein unendliches Puzzle der Gedanken,

6 aus 36, von vielem etwas

Während des Träumens verschmelzen Realitäten, das Wahre, originäre mit den gestückelten, gepuzzelten  Gedanken.

Conglomerare, das Zusammenballen des hier und da.

Ein Gemisch aus unterschiedlichen gespeicherten Dingen.

Als Gestein sieht es aus wie Beton,

“con”  ist zusammen, ” glomere” zu einem Knäuel zusammenballen.

Unser Unterbewusstsein setzt das individuell immer wieder neu zusammen,

so konglomerieren wir täglich neu, wissen aber oft nicht,

was haften bleibt.

 

 

 

Bereden, bequatschen

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Quatschen, nicht quetschen,

mehr ratschen als bereden.

Von der Neugierde getrieben,

irgend etwas ist passiert, der mit der und die mit dem, dies und das

und überhaupt weshalb

Schnattern, lästern, quasseln,

was bringts?

Ausführlich über etwas reden,

sich unterhalten, auch überreden, zumindest versuchen.

Mit sprichwörtlichen Engelszungen einreden, beschwören,

mental zuschütten, belatschern

sich Fransen an den Mund reden, denselben fuselig reden.

Zig Varianten für über einen Mitmenschen her zu ziehen.

Ob es immer gut ist,

nur Taten sind es keine, und die Frage ist immer ob Handeln besser ist als Reden,

oder das etwas verbal durch kauen effektiver ist.

In der Politik hat man den manchmal den Eindruck,

dass Palawer, Rhetorik, Debattieren  vom Lösen des eigentlichen Problems ablenkt,

und die wesentlich einfachere Option darstellt,

als sich tatsächlich um das Notwendige zu kümmern,.