Rausch

Rausch, berauschend.

Im Mittelhochdeutschen ” ruschen”, eine ungestüme Bewegung.

Viele Assoziationen.

Die unsinnigste Form ist die des sich Berauschens mit Drogen und Alkohol. Kurzzeitig benebelt sein und nachhaltige gesundheitliche Folgen.

Man begibt sich nicht in etwas, was kurze Lichtblicke gewährt und einem nachher Schmerz zufügt. Das wäre eine Art Selbstkasteiung. So, wie ein Komasaufen.

Niemand würde sich bei klarem Verstand selbst vergiften, sein Bewusstsein ausser Funktion setzen.

Im Rausch der Zeit, einfach mitgerissen zu werden, im Strom zu schwimmen, oft nicht wissend wohin, woher, was und warum.

Benommen ist der Zustand des teilweisen Kontrollverlustes.

Manchmal auch berauscht von der Fülle von Farben, einer Musik, Klängen, einer Stimme, einem Lied. Angetan sein, fasziniert und mit- oder angezogen von etwas zu sein. Magisch, mental fesselnd, affektiv.

Einfach in seinen Gefühlen aufgehend, von Leidenschaft erfüllt zu sein. Berauschend ist vielfältig.

Ein Rausch assoziiert mit einem Hauch.

Das Rauschen von Blättern im Wind, intensiver werdend bei einem Sturm, der des Frühlings, eines Blütenmeers oder des Herbstwindes.

Das Meeresrauschen gibt einem das Gefühl der schier unendlich erscheinenden Kraft der Ozeane , des Wassers.

Den Rausch einer hohen Geschwindigkeit kann man nur selten auskosten, er ist für sich und andere zu gefährlich, aber den Rausch eines Abenteuers, den der Wildnis und wenn es der eigene mentale Dschungel all seiner Gedanken, seines Wissens ist.

Der emotionale Zustand der Ekstase hat viele Gesichter. Diejenigen , die man selbst sieht und fühlt und die der anderen.

Ein Rausch. Kulturhistorisch schon in der Steinzeit, Met und halluzinogene Substanzen, wie der Fliegenpilz oder die Stechpalme.

In ” Pforten der Wahrnehmung” beschreibt Aldous Huxley die Wirkung von Halluzinogenen.

Drogen sind ein einseitiges Tor zu einer Hölle.

Ein Rausch, das Berauschende, ein Quell der Fröhlichkeit, wie man bei Festen, wie das Oktoberfest sehen kann. Je mehr Alkohol gemeinschaftlich genossen wird, desto mehr wird gesungen. Das Erwachen kommt danach. Die Menschen verändern sich, aber nicht zum Positiven.

Aber, was wären eine Ratio, das klare Denken, die Vernunft ohne zu wissen was ein Rausch ist? Auf die Beantwortung der Frage durch Taten kann man verzichten.

Besser ist es sich auf die schöne Seite des Rausches zu begeben, das Dunkle im Dunkeln lassen.

Träumen beim Rauschen des Windes.

Sich von Farben und Klängen berieseln zu lassen um die Alltagssorgen zu vergessen.

Eine Pforte in die Welt der Harmonie finden um dann wieder gestärkt und motiviert dem Alltag entgegen zu treten.

Rausch

Acryl auf Leinwand Original

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